Hol das Stöckchen!

Dienstag, 14. Dezember 2010

Weihnachtsfilme

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 19:25

Huch, worüber bin ich da schon wieder gestolpert, als ich durchs Netz wankte!? Bei der Eileen liegt ein Stöckchen herum, und es geht um die (persönliche) Top-5 der Weihnachtsfilme. Nun, ich hatte schon immer einen etwas ungewöhnlichen Geschmack, und den gebe ich gern zum Besten…

5. Pausenzeichen des Norddeutschen Rundfunks

Eine großartige und bis heute unübertroffene Produktion aus den Sechziger und Siebziger Jahren, die bis heute an große Momente gemahnt.

4. PAL-Testbild des Schweizerischen Fernsehens

Wegen der Ausweitung des so genannten „Programmes“ ist diese Sendung leider eher selten geworden, doch manchmal kann man sie durchaus noch sehen und sich über die interessante Zweitonmusik mit seltenen Tonwechseln und die angenehm unaufdringliche und doch recht bunte Präsentation freuen.

3. Sendeschluss der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland

Eine schöne Erinnerung aus den späten Siebziger Jahren, als man es noch für nötig erachtete, die Ausstrahlung des Programmes in der Nacht zu unterbrechen und vor dem Ende noch ein paar Hinweise auf das Programm des nächsten Tages für die vielen Zuschauer in der DDR zu geben, die dort leider keine HörWeg aus dem Springer-Verlag kaufen konnten.

2. Таблица 249

Diese großartige und inzwischen weitgehend vergessene Werk eines unbekannten russischen Künstlers weist im eingebetteten Bild trotz einer beachtlichen Signalstärke beim Empfang leider die typischen Störungen auf, die bei Überreichweiten im Band 1 entstehen. Die ebenfalls sichtbaren, zum Glück nur leichten Interferenzen stammen vermutlich von einem Sender auf dem benachbarten Kanal E2, mutmaßlich dem spanischen oder italienischen Fernsehen. Doch dem Genuss eines der am längsten verwendeten optischen Testbilder des Fernsehens tun solche eher marginalen Beeinträchtigungen keinen Abbruch.

1. Konkrete Poesie

Dieser Kürzstfilm ist das vermutlich einzige Musikvideo, dass nicht nur mit einem Testbild beginnt, sondern vollständig mit einem Telefon aufgenommen wurde. Seine überragende Inhaltslosigkeit hinterlässt zusammen mit der minimalen und hochgradig repetitiven Musik einen unauslöschlichen Eindruck beim Hörer und Betrachter.

Damit ist Weihnachten doch gerettet! 😉

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1 Kommentar »

  1. […] Völlig außerhalb jeder Konkurrenz die alltime tops (soll ich das nicht lieber als “zeitlose Gipfel” in meiner Muttersprache sagen?) der Weihnachtsfilme bei Mythopoeia, Eileen Steinbach und einem obskuren Stöckchenscherzer. […]

    Pingback von Das bloggende Hannover » Blog Archiv » Monatsrückblick Dezember 2010 — Dienstag, 28. Dezember 2010 @ 01:57 | Antwort


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