Hol das Stöckchen!

Freitag, 2. April 2010

Unkreatives Freitagsholz

Filed under: Stöckchen — Nachtwaechter @ 20:38

Oh, was liegt denn da in Hanniblah Lektors Blog herum. Ein total unkreatives Stöckchen für einen total unkreativen Freitag. Da muss ich mich aber gleich nach bücken…

Mein/e Ex… ist zum Glück schon sehr lange her.

Ich höre gerade… den Ton einer BBC-Dokumentation, die in dem Zimmer, in dem ich Elektrizität in Stöckchen verwandle, während ich ohne beabsichtigtes Fasten hungrig auf einem dreckigen Stuhl sitze im Hintergrund läuft. Und bei solcher Satzverschachtelung hör ich es schon gar nicht mehr richtig.

Vielleicht sollte ich… Kopfhörer in den Kopf stecken und etwas anderes hören.

Ich liebe… den endlich über das kalte Land ziehenden Frühling, zwitschernd und sonnwarm wie ein Vorgeschmack des Lebens, das so langschon nicht mehr da war. Aber noch mehr liebte ich es, wenn diese blöde Neigung der Erdachse nicht wäre.

Meine besten Freunde sind… zum größten Teil tot.

Ich verstehe nicht… wie man sich jeden Abend vor die Glotze setzen kann, um dort Dinge zu sehen, über die man dann twittert, dass sie doch unzumutbar, langweilig und beschissen sind. Haben diese Leute kein Internet?

Ich habe keinen Respekt vor… röm.-kath. Bischöfen, Kardinälen und Päpsten sowie anderen Arschlöchern.

Ich hasse… den gesellschaftlichen Prozess, der alles vernichtend durch die gegenwärtigen Jahre zieht.

Mein Nickname bedeutet… na ja… er lautet in der Regel „goebelmasse“ und bezeichnet die Substanz, die durch den Vorgang des Göbelns (derb umgangssprachlich für Erbrechen) hervorgebracht wird und spiegelt oft recht gut wider, was ich dort, wo ich diesen Nick verwende, zum Besten gebe.

Liebe ist… diese vorübergehende Ausschaltung der höheren Verstandesleistungen in einem Hormonrausch, der wir es zu verdanken haben, dass nicht schon unsere behaarteren Vorfahren ausgestorben sind.

Irgendwo ist irgendjemand… der sich gerade genüsslich einen herunterholt. Aber ich bin es gerade mal nicht.

Ich werde immer… älter, langsamer, steifer, desinteressierter, müder, überforderter, elender, schmerzerfüllter, fröhlicher und zehrender von dem, was ich einst meinem Leben hinzutat.

Ewigkeit ist wie… eine todlangweilige Stunde, die nicht mehr vergeht. Wie kann man sich nur nach Ewigkeit sehnen, wenn man sich selbst zuviel und zuwenig ist?!

Was ich niemals verlieren möchte ist… meine tiefe, fröhliche, niemals auf etwas wartende Hoffnungslosigkeit.

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