Hol das Stöckchen!

Sonntag, 5. Oktober 2008

Vierzig Fragen

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 06:26

Oh, was liegt denn da beim Blog-Ha.us herum? Schon wieder ein Stöckchen…

Wann bist du heute aufgestanden?
12:00 Uhr, weil ich gerade bei einem Freund bin, der zur Mittagszeit nach Bonn gefahren ist, einen Freund zu besuchen. Ich bin in seiner Bude und nutze die seltene Gelegenheit, ein paar Musikstücke fertigzustellen, und tatsächlich habe ich auch das Mastering von zwei fast fertigen Stücken in einer ganz passablen Weise hinbekommen. Nur zum Bloggen bin ich heute nicht gekommen

Diamanten oder Perlen?
Kieselsteine.

Was war der letzte Film, den du im Kino gesehen hast?
Das ist so lange hier, dass ich mich nicht erinnern kann. Es reicht mir, wenn ich die Kinoplakate sehe; die Lust auf Kino vergeht von alleine.

Was ist deine liebste Fernsehserie?
Kein Fernseher, keine Serien, einfach nur Ruhe.

Was hast du normalerweise zum Frühstück?
Nichts.

Was ist dein zweiter Vorname?
Keiner.

Welches Essen magst du überhaupt nicht?

Kohl. Das mir dieses Blattgemüse verleidet ist, hat nichts mit dem gleichnamigen Bundeskanzler zu tun. Ich kriege von dieser ganzen Pflanze (einschließlich Kohlrabi) einfach nur das Kotzen.

Was ist deine momentane Lieblings-CD?
„All you’re Vanishing in Silence“ von All My Faith Lost.

Welches Auto fährst du?
Halbverrostetes Fahrrad.

Lieblings-Sandwich?

Groß.

Welchen Charakterzug lehnst du ab?
Gewohnheitsmäßige Heuchelei und Opportunismus.

Dein Lieblingskleidungsstück?
Armee-Hose mit praktischen Taschen an allen möglichen Stellen.

Wenn du irgendwo auf der Welt hinfliegen könntest?
Geht nicht, dafür brauchte ich ein Raumfahrzeug.

Lieblings-Kleidermarke?
Nicht kaputt.

Wo willst du dich zur Ruhe setzen?
Nirgends und Niemals. Aber ich will gern woanders hin.

An welchen Geburtstag erinnerst du dich?
An gar keinen, weil ich diesen Tag nicht besonders nehme.

Welchen Sport schaust du dir am liebsten an?
Hochleistungsdäumchendrehen.

Weitester Ort, wo du das hier hinschickst?
Ich werfe doch nicht mit Stöckchen um mich. Feines Stöckchen. Das wird hier vergraben, und wer es haben will, kann es sich ausbuddeln.

Wann ist dein Geburtstag?
Lange her, zu lange, wenn ich mein Alter betrachte.

Bist du ein Morgenmensch oder Nachtmensch?

Morgenstund hat Blei im Arsch.

Was ist deine Schuhgröße?
49.

Haustiere?
Hoffentlich habe ich den Floh nicht mehr, der mich neulich noch gequält hat.

Irgendwas Neues, Aufregendes, das du uns unbedingt mitteilen musst?

Ich bin guter Dinge, dieses Jahr doch noch mit meinem neuen Album „Schwarzer Nasser Schmerz“ fertig zu werden. Denn die Arbeit geht gut von der Hand. Wenn nur die Zeit nicht so schnell verginge. Ist das jetzt wirklich schon wieder halb Sieben? Wo war der Tag?

Was wolltest du früher mal werden?
Mensch.

Wie geht’s dir heute?
Wie immer. Eher bescheiden.

Was ist deine Lieblingsnascherei?
Lakritz. (Wer schwarz trägt, sollte auch das Recht haben, schwarze Süßigkeiten zu mögen.)

Auf welchen Tag in deinem Kalender freust du dich schon?

Auf den 12. August des nächsten Jahres, wenn ich dann noch lebe.

Was hörst du gerade?

Ein rauschender Lüfter und ein Tinnitus von stundenlangen, angestrengten Hören auf irgendwelche Kleinigkeiten.

Was hast du als letztes gegessen?
Eine trockene Scheibe Brot aus dem Müll.

Lieblingsgetränk?
Wasser.

Lieblingsrestaurant?
Der Brünnstein in München-Haidhausen.

Echte Haarfarbe?
Farblos braun, langsam ergrauend, was aber nicht auffällt, da die Pracht des Haupthaares arg gerupft ist.

Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug?
Ich hatte als Kind kein Spielzeug.

Kaffee oder Tee?
Kaffee. Aber mit Koffein.

Was ist unter deinem Bett?
Ich habe kein Bett, aber wenn ich eines hätte, dann lägen immer einige Bücher griffbereit, und sie könnten gut unterm Bett landen.

Wovor hast du Angst?

Vor dem kommenden Winter.

Wie viele Schlüssel hast du an deinem Schlüsselbund?
Zurzeit drei Schlüssel von Menschen, bei denen ich mich gelegentlich aufhalten kann.

Liebster Wochentag?
In meinem Leben gibt es keine Wochentage mehr.

Findest du schnell Freunde?

Nein. Und wenn ich die finde, beruht es in der Regel nicht auf Gegenseitigkeit.

Hast du viele Freunde?
Nein. Die meisten starben bislang durch Selbstmord.

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1 Kommentar »

  1. Oh man, das gibts doch nicht. Sieh zu, dass Du wenigsten im Winter dauerhaft ein Dach überm Kopp hast. Selbst, wenn Du absolut keinen Menschen privat kennen würdest, gäbe es da doch Möglichkeiten. Bahnhofsmission oder wie heisst das: das ist ein Ort mit Schlafmöglichkeiten und Essen usw. Da können sich alle kostenlos aufhalten, die derzeit kein Zuhause haben. Also ich würde da hingehen. Ich könnte mir `nen Winter draußen nicht vorstellen. Leute, die das durchhalten, denen sollte man monatlich Unsummen als Gehalt auszahlen, da das wohl mit der schwerste Job ist, den man haben kann: FRIEREN!!!

    Kommentar von Trixie — Sonntag, 5. Oktober 2008 @ 11:37 | Antwort


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