Hol das Stöckchen!

Montag, 1. September 2008

Tee-Treibgut

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 23:32

Dieses Stöckchen wurde in seiner Quelle mit dem sehr passenden Nomen „Treibgut“ bezeichnet, und ich habe gar nicht erst darauf gewartet, dass es zu mir hintreibt, sondern gleich danach geangelt, als sei rottig-nasses Holz ein Schatz. Was soll man auch aus dem Wasser ziehen, wenn die Fische nicht beißen…

Trinkt Ihr gerne Tee?
Es gibt im Deutschen ja eine Redensart. Diese lautet „Abwarten und Tee trinken“, und sie unterstreicht das langweilig-genussvolle in Verkosten der Aufgussgetränke, die einsilbig im Sammelbegriffe „Tee“ zusammengefasst werden. Nun, ich bin nicht jemand, der „abwarten“ mag. Und ich bin auch nicht jemand, der oft Tee trinken mag. Manchmal trinke ich schon etwas Tee, aber ich bevorzuge es, Kaffee zu trinken, das Abwarten zu beenden und loszugehen.

Was ist Euer Lieblingstee?
Wenn ich Tee trinke: Assam.

Wie muss er zubereitet sein?
Genau so, wie Tee eben zubereitet wird. In angewärmter Kanne heißes Wasser auf die in einem Siebe oder einem Teefilter befindlichen Blattbrösel, damit die Droge gut und schmackhaft extrahiert wird. Nicht zu lange ziehen lassen, und ungezuckert herunter damit. Wenn einem nach Tee ist, denn ist das sehr lecker.

Trinkt Ihr das ganze Jahr über Tee oder nur zu bestimmten Jahreszeiten?
Ich trinke das ganze Jahr über Kaffee und Tee nur selten, aber das Seltene konzentriert sich nicht auf bestimmte Regionen des Kalenders. Im Gegensatz zum Kaffee, den ich ja ständig trinke. Ein Kaffee-Stöckchen wäre für mich viel geeigneter. Aber was sollte man zum Kaffeetrinken sagen. Es ist eben die Droge der Müden und Ermatteten, ohne die längst schon das Wirtschaftssystem unter einer bleischweren Müdigkeit alljener, die ihr Leben den Anforderungen der unermüdlichen Maschinen anpassen müssen zusammengebrochen wäre. Und die deutsche Sprache neigt dazu, Verben am Ende eines Satzes, wo sie zuweilen lange Schlangen, die lustig anzusehen sind bilden zu akkumulieren. Aber ich schweife ab. Weil ich zu einem Thema schreibe, dass gar nicht recht meines ist. Ich hätte vielleicht ein wenig abwarten und Tee trinken sollen, bis vielleicht ein anderes Stöckchen vorbei treibt. Ach, seis drum…

…ab damit!

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