Hol das Stöckchen!

Mittwoch, 27. August 2008

Farben-Stöckchen

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 04:43

Bei 0x1b – ESCAPE darüber gestolpert, dort klammheimlich in die Tasche gesteckt und hier vergraben…

Kannst Du mit folgenden Begriffen eine Farbe verbinden?

Wärme
glüheheiß orangerot

Kälte
hannover-anthrazitgrau

Freude
hüpfegelb mit rosa punkten

Trauer
kahlweiß

Wut
hilflos dunkelrot mit glänzend Tränenrinnsalfluss

Liebe
hilflos dunkelrot mit trocknend Tränenrinnsalfluss

Frühling
blühegelb im Zwitscherklang mit fahlrosa Tupfern aus den Tulpenbäumen

Sommer
dunkelgrün zeitlichvor dem nachtblauen Himmel

Herbst
gelbbraun von den trüben Ästen

Winter
matschigbraun wie feuchter kalter Straßendreck

Was fällt dir spontan zu folgenden Farben ein?

Weiß
Grelle Wände reflektieren den Morgenstrahl in den Räumen, in denen der Geist erstickt, während der Sekundenzeiger im Bummelstreik getreten zu sein scheint.

Gelb
Froteeflocken schweben langsam zu Boden im sirrenden Raum, der Bass schmeckt schaumig geschlagen, die Sonne scheint hier nicht.

Orange
Geistlose Menschen treiben in trüber Leere quietschvergnügt durch ein Leben, das nicht meines ist.

Rosa
Sein ganzes Zimmer war rosa, als ich meinen wohlverdienten Käsekuchen abholte, und seine rosa Handytasche war mit Swarowski-Glitzer verziert; die Mails hatten es niemals verraten, er war schwupp wie aus dem Bilderbuch.

Rot
Ein intensives Rinnsal von Blut, frisch und triefend aus tief geplatzter Haut, seltsam viel lebendiger als das fast verstummte, würgende Wimmern aus dem Mund; auf der Kleidung wird es braun und dreckig, eine Ahnung vom harten Aufprall auf die Mauer des Todes.

Violett
Graugehaart und ernst ging sie, in ihrem ganzen Sein viel oberflächlicher, als es der Schein verriet, dem sicheren Tod entgegen.

Blau
Eine Farbe ist es nicht, nicht ein wirklich farbige; deshalb so geeignet zu kleiden jene, deren Leben auch farblos ist.

Grün
Mehr Töne finden sich in keiner Farbe, auch nicht mehr Dissonanzen; zwei Töne Grün zusammen können schlimmer ins Auge schneiden als jedes unpassende Paar verschiedener Farben.

Braun
Trübe klatschen die Wellen an ein Ufer und legen einen gärenden, deutlich duftenden Schlamm ab.

Grau
Hannover.

Schwarz
Die Kleidung wechselt sich schneller als die Gesinnung.

Welches ist Deine Lieblingsfarbe?
Bunt

Gibt es eine Farbe, die du nicht magst?
Blau

Hast Du Vorlieben bei der Farbwahl deiner Kleidung, bzw. trägst Du bestimmte Farben besonders gern oder häufig?
Ich trage besonders häufig schwarz. Das hat einen Grund. Es soll jedem Betrachter klarmachen, dass ich nicht Bestandteil der Gesellschaft des Betrachters bin; es unterstützt darin andere mutwillige Merkmale meiner Person wie etwa den langsamen Gang, den seltsamen und offenklaren Sprachgebrauch, den ärmlichen Lebensstil und das Handeln anstelle des Konsumierens. Aber es ist auch eine Farbe, die nicht die meinige ist, es ist eine Kommunikation für andere. Für mich selbst trüge ich lieber bunt, kreische glitsche bunt.

Bevorzugst Du eine bestimmte Farbe bei der Unterwäsche?
Ein abgenutzter Grauton, der den Dreck vor mir selbst verbirgt.

Gibt es eine Farbe die Du an Deinem Partner gerne siehst?
Ich habe keinen Partner. Hätte ich eine Partnerin, so sähe ich am liebsten giftegrelle Farben im wohlgesetzten Kontrast zu dunkelgrau und schwarz.

Und umgedreht, gibt es eine Farbe, die Dein Partner besonders gerne an Dir sieht?
Ich habe keinen Partner. Hätte ich eine Partnerin, so hasste sie gewiss man ganzes Sein in aufrechter Hassliebe, auch die Farben.

Wenn Du dekorative Kosmetik benutzt, welche Farben verwendest Du?
Ich verwende keine Kosmetik. Mir hat das beschädigte Dasein schon das passende Fahlgrau im Überall aufgestempelt.

Dominiert eine bestimmte Farbe in Deiner Wohnung?
Ich habe keine Wohnung. Und hätte ich eine Wohnung, so wäre sie mir gleich, denn sie wäre nur eine Zuflucht vor der Kälte und der Unbill des Wetters.

Blumen gibt es in den vielfältigsten Farbnuancen – magst Du Blumen einer bestimmten Farbe gern?
Ich mag Fuchsien. Auch wegen ihrer Farbe.

Arbeitest Du selbst mit Farben, z.B. malen, Haare/Stoffe färben?
Noch nicht. Ich erobere seit zweieinhalb Jahrzehnten die Farbigkeiten der Sprache, und ich bin immer noch nicht am Ende meiner Wanderung angelangt. Wenn ich aber jemals mit Farben arbeiten sollte, denn wird meine besondere Spezialität die Kipptechnik, die Verhärtung erflossener Strukturen, in denen die Farbe selbst spricht.

Übrigens ein selten feines Stöckchen jenseits der einfallslosen Ausbefragungen… 😉

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Sonntag, 24. August 2008

Gesundheits-Stöckchen

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 03:15

Aufgegabelt beim Weltuntergangsblog des Fellmonsters, an mich gerissen und flugs hier vergraben…

1. Geburtsjahr:
1966

2. Grösse:
Habe ich niemals nachgemessen, aber es ist ein bisschen zu groß für die Türen, die früher in den hannöverschen Straßenbahnen waren. Es ist auch ein bisschen zu groß, um irgendwo bequem sitzen oder liegen zu können. Das ist für mich wichtiger als die Zahl, und deshalb kenne ich die Zahl nicht genau.

3. Gewicht:
Habe ich seit sieben Jahren nicht mehr nachgewogen, aber die Kuppel meines Bauches hat nicht an Umfang verloren. Wenn es mir gut geht, wiege ich um die 120 Kilogramm, wenn es mir schlechter geht, komme ich auch mit meiner Scheinschwangerschaft herunter. Das ist für mich wichtiger als die Zahl, und deshalb kenne ich die Zahl nicht genau.

4. Raucher:
Wann immer ich es mir leisten kann, rauche ich. Es ist eines der wenigen entspannenden und vergnüglichen Dinge in meinem mir verhassten Leben.

5. Blutdruck:
Da ich als nicht krankenversicherter, obdachloser Bettler schon seit sechs Jahren keine Arztpraxis mehr betreten habe, weiß ich nichts von meinem Blutdruck. Ich nehme aber aufgrund der Wahrnehmung meiner nach wie vor bestehenden Lebendiigkeit an, dass da ein Blutdruck ist.

6. Blutfettwerte:
Da ich als nicht krankenversicherter, obdachloser Bettler schon seit sechs Jahren keine Arztpraxis mehr betreten habe, konnte der Medizinbetrieb mich nicht abzocken, indem er diverse Produkte meines Körperprozesses in ein Labor senden ließ, um daraus einen Satz von Zahlen zu machen, die dann medikamentös in einen Normbereich gebracht werden. In jedem Fall werde ich mehr Blutfett haben als die kürzlich gestorbene Barbara Rudnik, die immer so hübsche Reklame für „becel pro activ“ gemacht hat, weil das den Cholesterinspiegel so gut runterbringt. Was sie dabei verschwiegen hat, ist die Tatsache, dass ein niedriger Cholesterinspiegel gar nichts bewirkt, aber ein Risikofaktor für Krebs und Depression ist. Ich habe mich wirklich gefreut, als ich hörte, dass sie an ihrem Krebs verreckt ist. Leider fressen die Leute das Zeug weiter und freuen sich über irgendwelche Zahlen aus den Labors, die davon nach unten gebracht werden.

7. Ernährung:
Alles, was keinen Kohl, keine Fische und keinen Käse enthält und mir über den Weg läuft, vom Apfel über die Geleebanane bis hin zum weggeworfenen Brot der Bäckereien und Tankstellen. Zum Thema „Gesundheit“ beim Essen sage ich nur: Ich will mich nicht ernähren, ich will fressen.

8. Sport:
Weder tun noch hinschauen. Aber ich lege jeden Weg aus eigener Muskelkraft zurück und freue mich immer wieder über die Deppen, die mit ihrem Auto in die Naherholungsgebiete fahren, um dort mit einer klappernden Gehhilfe zu wandeln. Ansonsten würden sie gewiss noch vom Bett zum Kühlschrank mit dem Auto fahren, wenn dort nur eine Straße wäre.

9. Gesundheitliche Beschwerden:
Ständige Kopfschmerzen, die ihre Ursache im städtischen Lärm haben, Psoriasis und die Schmerzen, die mit den Jahrzehnten der Abnutzung eben so kommen.

10. Erbkrankheiten:
Abkömmling der Menschheit.

11. Krankenhausaufenthalte und OPs:
Damals, als ich noch an den gegenwärtigen Gesundheitswahn glaubte, wurde ich auch mehrmals in ein Krankenhaus befördert, aber heute würde ich jeden Arzt, der mich behandeln will wie einen Menschen behandeln, der mich körperlich angreift. Meinen Tod, wenn er denn kommt, lasse ich mir weder nehmen noch mache ich ihn zur Goldgrube für andere Menschen.

12. Psychischer Gesundheitszustand:
Große und tiefe Heiterkeit, die aus einem weitgehend angstfreien Leben im Licht kommt.

Samstag, 16. August 2008

Desktop-Stöckchen

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 03:20

Wie sieht dein Desktop aus?

Verhältnismäßig schlicht und so, wie er wohl überall aussieht. Ein paar Icons, vielleicht mal ein offenes Fenster und was man eben gern vor Augen hat, wenn man am Rechner sitzt und etwas machen will:

Ein Klick sagt mehr als tausend Worte. (Vorsicht, verlustfreies PNG, riesige Datei…)

Ach, und das Hintergrundbild habe ich aus den Fraktalen Welten

Donnerstag, 14. August 2008

Grooooßes Stöckchen

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 01:50

Einfach bei 08/15 mitgenommen

1. Wenn ich in deinem Wohnraum die erste Schublade öffne, was finde ich darin?
Ich habe keinen „Wohnraum“. Aber hätte ich einen Wohnraum, so fändest du meine Schubladen genau so unaufgeräumt wie den Raum. Einiges, was du darin fändest, überraschte dich, und einiges, was du darin fändest, überraschte dich nicht.

2. Hast du ein Geheimversteck? Wenn ja, was finde ich darin?
Hinter meinem Anus verberge ich mein Inneres.

3. Drei Worte, die dir etwas bedeuten.
Klarheit, Wahrheit, Heiterkeit.

4. Aussehen oder Charakter?
Immer das, was gerade fehlt.

5. Herzhaft oder Süß?
Satt.

6. Du kannst in einer Sache die Welt verändern. Was wäre die Sache?
Ich würde meine behaarten Vorfahren davon überzeugen, dass es besser ist, nicht von den Bäumen herabzusteigen.

7. Dein innigster Wunsch? (Damit sind nicht so vorbildliche Wünsche wie Weltfrieden gemeint, sondern ein ganz persönlicher Wunsch)
Dass an jedem Alleebaum ein Spammer, Werber, Sozialpädagoge oder Bankangestellter hängt.

8. Du kannst ein Haus erwerben, Geld spielt keine Rolle, was wäre das für ein Haus?
Das wichtigste an einer Immobilie ist zunächst die Lage, daher kommt ja auch der Name „Im-Mobilie“. Deshalb muss das Haus dort sein, wo es warm ist, wo es ruhig ist und wo genügend Land drumherum ist, dass ich davon satt werden kann. Auch den Platz für einen Esel und eine Ziege hätte ich dort gern. Das Haus selbst ist mir gleich, so lange der Regen auf ein Dach und nicht auf mich fällt. Im Idealfall wäre es eine kleine Lehmhütte mit Internet-Zugang.

9. Die drei wichtigsten Dinge in deinem Leben.
Der fröhliche Wahnsinn, die Gewissheit der eigenen Sinnlosigkeit und meine unterfickten Hoden.

10. Jeder hat ein Talent, welches ist deiner Meinung nach deins?
Die Fähigkeit zum musikalischen und sprachlichen Ausdruck, die fühlbar macht, was unaussprechlich ist.

11. Du kannst einem Stern einen Namen geben, welchen Namen vergibst du?
Nachtkrauteintopf.

12. Reinkarnation, wer warst du deiner Meinung nach schon?
Bevor mein Bewusstsein schmerzvoll in mir erwachte, war ich erfreulich „un“. Und nachdem das Bewusstsein in schmerzvollen Zuckungen ausgehaucht ist, werde ich erfreulich „un“ sein. Der Kosmos hat sich so lange ohne mich behelfen können! Der Kosmos wird sich so lange ohne mich behelfen können. Was soll nur der blutige Rasewahn der Lust dazwischen, der den Kosmos in meinem Bewusstsein abbildet?

13. Was würdest du für jemanden opfern?
Eine Stechmücke zum Klatschopfer für die Gottheit der rotjuckenden Quaddel.

14. Drei Bücher, die dich am meisten geprägt haben.
Die Bibel, eine Gedichtsammlung von Hans Magnus Enzensberger und die Seiten meines Notizbuches, die meines Daseins blaublutenden Abrieb aufnehmen.

15. Welchen Glauben hast du?
Ich glaube an die Einsheit.

16. Ein Lied das dich berührt.
Ach, da sind so viele und ich soll nur eines. Greife ich doch einmal ein völlig unerwartetes heraus: „747“ von Saxon.

17. Etwas das du niemals tun würdest.
Jemanden totmachen, damit Politiker und Kaufleute ein sorgloseres Leben in Raub und Wohlstand haben. Ganz im Gegenteil, eher tötete ich Politiker und Kaufleute.

18. Die Welt geht unter und du kannst drei Dinge mit in ein Raumschiff nehmen, das dich und das was du mitnimmst retten wird. Welche Dinge wären das?
Mein Rucksack (mit Notizbuch), mein Fahrrad und ein Backup meines gesamten, derzeitig im Internet veröffentlichten Schreibens mitsamt einem Gerät, dass mir das Lesen dieses Backups gestattet.

19. Vier Worte, die dich beschreiben.
Schmutz, Krankheit, Armut, Humor.

20. Wie denkst du, wird die Welt untergehen?
Sie wird zwischen Sportschau und Tagesschau untergehen, während die Menschen ihre Wettscheine nachschauen, Streitgespräche am Telefon führen und ihre Seele mit medial vermittelten Hoffnungen und Ängsten zuschaufeln.

21. Was würdest du an dir verändern, wenn du die Möglichkeit dazu hättest?
Ich machte mich hübscher, konzentrierter, mutiger und kraftvoller.

22. Glaubst du an Mythen? (Vampire, Werwölfe und ähnliches)
Ich habe so viele Vampire im Menschgestalt gesehen, so viele Chefs gehabt, die sich in der Krise in reißende, rücksichtslose Wölfe verwandelt haben, so viele Frauen gesehen, die Männer verhexten, um ihenn das Geld aus der Tasche zu ziehen, so viele Dämonen in den Nachrichten gesehen, von denen die Menschen besessen wurden, kurz: so viel gesehen und geschmeckt, dass ich weiß, woher der Stoff der Mythen kommt.

23. Das Ende ist nah, was würdest du noch einmal tun wollen?
Mich zufrieden zurücklehnen in der Gewissheit, dass ich mein Leben gelebt habe, als nicht der Zeitdruck eines nahenden Endes darauf lastete.

24. Dein häufigster Traum?
Der, den ich bei Wiederkehr des Wachbewusstseins vergesse.

25. Was schätzt du an anderen am meisten?
Wenn sie es schaffen, trotz ihres beschädigten Lebens und der allgegenwärtigen, strukturellen Gewalt sie selbst zu bleiben.

26. Erzähle ein Geheimnis.
Ich habe — bei aller offensichtlicher Zuversicht — manchmal Angst, dass gleich schon alles um mich zusammenbricht. Dass sich meine Existenz splitterfeucht auflöst, so wie ein rohes Ei, dass mit großer Kraft gegen eine Wand geworfen wird. Und manchmal, da sehe ich die Wand geradezu vor mir, so wirklich wird die geheime Angst, die mich aufisst.

27. Eine Kindheitserinnerung.
Einsamkeit, Schmerz und ungehörtes Schreien in einer Welt, die nicht die meine ist.

28. Ein Ort der dir etwas bedeutet.
Meine Heimat ist zerstört worden, als sie von Kaufleuten in ein Objekt des Handels und der Spekulation verwandelt wurde. Kein Ort kann mir noch etwas bedeuten.

29. Was würdest du nicht für deine Liebe tun?
Anschaffen gehen. Weder dort, wo Schwuppen die Öffnung des Anus feilgeboten wird, noch dort, wo das Wort „Arbeitsmarkt“ nur dürftig verbirgt, dass es längst schon um Menschenhandel, um einen Fleischmarkt geht.

30. Dein größtes Laster?
Trashseiten im Internet.

31. Hast du Erfahrungen mit Drogen, egal welcher Art?
Mit Ausnahme von Heroin und Meth habe ich alles durch. Und ich kann nur sagen, dass der klare Verstand die härteste und erfreulichste Droge ist.

32. Würdest du alles für jemanden tun, der dir wichtig ist?
Bin ich bescheuert?

33. Wenn nein, was würdest du nicht tun?
Siehe unter 29. Und wo es „nur“ um Wichtigkeit und nicht um diesen Hirnkitzel namens „Liebe“ geht, da würde ich auch einiges andere nicht tun. Zum Beispiel würde ich nicht das Schreiben aufgeben, keinen Personalausweis mit mir tragen, nicht meine Frisur ändern, nicht das Musikmachen unterlassen, nicht das Rauchen aufgeben und mich auch in Zukunft nur unregelmäßig und widerwillig waschen.

34. Dein Kindheitstraum?
Keine Kindheit, keine Träume.

35. Stadt- oder Landleben?
Leben. Das mit den stinkenden, brummenden, von Hast und Krach erfüllten Städten verträgt sich damit nicht, außer die Städte sind recht klein.

36. Wie sieht Rückzug für dich aus?
Ein Bunker, Schießscharten, automatische Waffen und ausreichend Munition. Und natürlich ein schnell wirksames Gift für mich selbst, wenn der Posten verloren ist. Nur mit dieser Absicherung ist mir ein wirklicher Rückzug möglich, denn ich stehe in dem Krieg, den man dem menschlichen Leben selbst erklärt hat.

37. Das nervigste Wort das du kennst.
Der bescheuerte Anglizismus: „Das macht Sinn“ (an Stelle von „das ist sinnvoll“). Zu viele Menschen haben ihre Sprache nur noch aus schlecht synchronisierten Filmen, in denen das völlig korrekte Englisch in „something makes sense“ falsch-wörtlich in „etwas macht Sinn“ übersetzt wird. Das ist doch wirklich übel, ist es nicht?

38. Drei Lebensgrundlagen für dich.
Sonne, Wasser und das Geräusch, das entsteht, wenn man in völligem Fehlen jeglichen Krachs die Strahlen der Sterne über die Knochen schaben hört.

39. Dein größtes Hobby?
Kein Hobby. Alles, was ich tue, tue ich mit einer Hingabe und einem fröhlichen Ernst, der durch das Wort vom „Hobby“ entwertet würde.

40. Was würdest du dir tätowieren lassen?
Nichts.

41. Hättest du gern Macht?
Oh ja! Denn Macht ist nicht weiter als das Vermögen, sich gegen Widerstände durchsetzen zu können; das Gegenteil vom Scheitern. Mein Leben ist genug vom Scheitern geprägt. Und wenn ich dann gar Macht über andere Menschen erlange, dann verbiete ich ihnen in aller Macht, mir zu gehorchen. Und wenn sie dann ungehorsam werden, denn bestrafe ich sie für ihren Gehorsam gegenüber den Befehl, ungehorsam zu sein. So lange, bis sich alle Rationalisierung auf die Mechanismen der Machtausübung in kreischendes Lachen verwandelt hat, und dann ist so ein weises Theater nicht mehr nötig.

42. Wenn ja, was würdest du tun, wenn du Macht hast?
Ach Mist, das habe ich doch gerade gesagt.

43. Ist dir Geld wichtig?
Vor allem dann, wenn ich es nicht habe. Also eigentlich immer. Aber es ist nicht das Geld, sondern die Tatsache, dass ich unter Umständen lebe, in denen einem die Menschen nur etwas geben, wenn man hässlich bedrucktes Papier und hässliche Metallplättchen dafür hergibt. Wenn mir nicht gelegentlich jemand Geld schenken würde, dann wäre ich nackt.

44. Das wichtigste was eine Freundschaft für dich mitbringen muss.
Eine gemeinsame und jeden Tag gelebte Abneigung gegenüber jeder Form der Dummheit.

45. Dein Lebensmotto?
Das Leben ist kurz, fröhlich und sinnlos.

Montag, 11. August 2008

Der neugierige Fragebogen

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 04:51

Ach, beim Vorbeistreunen im Her-Life.com-Weblog musste ich doch gleich noch schwanzwedelnd ein Stöckchen ausgraben. Hoffentlich wird es dort vermisst…

Wenn du viel Geld hättest: Wem würdest du davon etwas schenken bzw. spenden?
Wenn ich ganz viel Geld hätte, denn würde ich mir so ein paar hunderttausend Euronen in Noten zu 200 Euro geben lassen. Damit würde ich mich zwei bis drei Tage hinsetzen, um alle diese Banknoten so zu falten, dass man erst auf dem zweiten Blick sieht, dass es sich um Banknoten handelt. Dann würde ich mir einen etwas zu oft getragenen Anzug besorgen, damit es auch optisch überzeugend aussieht. Einen Hut bräuchte ich noch, einen leicht schäbigen Hut, um meines Haupthaares abgekratzte Stellen zu verbergen, damit nicht ein wahrer Eindruck von meiner Person entstünde. In dieser Larve sähe ich aus, wie der gutmütige Mitmensch Spießkopf, der nicht weiß, ob er CSU, PBC oder gleich NPD wählen soll, einfach nur ekelhaft. Und ein großes Pappschild würde ich mir mit aller Kunstfertigkeit bemalen, die ich hinkriege, und darauf stünde der etwas merkwürdige Satz „Jesus bringt den gleißen Mondschein in dein Herz“. Dieses Schild muss mir vor den Bauch. So gewappnet stünde ich eines betriebsamen Nachmittages vor einem Bahnhof einer großen Stadt; in allen meinen Gesten aussehend wie ein Sektierer, der den Menschen mit aufgesetzter Freundlichkeit und Kälte religiöse Traktate in die Hand drückt und dazu Segensformeln aus seiner unterdrückten Seele murmelt. Meine „Traktate“ aber wären aber die gefalteten Banknoten. Und ich bin mir gewiss, dass diese ganzen Menschen, die ihr ganzes Leben nach dem Gelde hetzen und überall den Bückling für ein bisschen Kleingeld machen, in ihrer Mehrzahl meine „Traktate“ aus andressierter Höflichkeit entgegennähmen, um sie ein paar Schritte weiter unbeachtet und zerknüllt auf die Straße zu werfen. Um. Unbeirrt ihrer Geschäfte nachzugehen und sich für viel weniger Geld das Rückgrat brechen zu lassen. Dieser Anblick wäre mir die größte Freude. Die Obdachlosen und Armen freilich, die sich das Wegschauen nicht leisten können, sie bekommen auf ihren Weg durch die Stadt einen Freudentag wie nie, und auch darüber würde ich mich sehr freuen. Mit so viel Freude könnte ich sogar die zwangsweise Einweisung in ein Krankenhaus zur Beurteilung meines Geisteszustandes heiter über mich ergehen lassen.

Welche Eigenschaften oder Angewohnheiten magst du an dir selbst nicht?
Meine Schüchternheit und die Tatsache, dass ich meinen oft als unpassend empfundenen Humor niemals in mir behalten kann. Aber eigentlich mag ich das auch wieder, ich mag nur nicht, dass ich unter Umständen lebe, die mich darin vereinsamen lassen.

Was gefällt dir an Erwachsenen und was nicht? Und was gefällt dir an Kindern und was nicht?
Kinder haben an allen möglichen, oft sehr einfachen Dingen große Freude und dürfen das oft nicht ausleben, weil es ihnen von den Erwachsenen verboten wird. Erwachsene könnten das alles, haben aber an fast nichts mehr Freude und müssen sich jeder Menge sozialer Zwänge beugen. Recht betrachtet, geht es dem Fötus besser als dem geborenen Menschen, der Totgeburt besser als dem Fötus und dem Spermafleck in der Hose besser als der Totgeburt.

Was spielst du am allerliebsten?
Ich spiele nicht.

Was magst du äußerlich nicht so gerne an dir?
Eigentlich mag ich meine gesamte äußere Erscheinung nicht, die so gar nicht zu meinem Selbstgefühl passen will. Aber ihr wisst ja alle, wie das so mit einem Körper ist.

Was kannst du besonders gut?
Schreiben, Hellsingen, Richtigdichten und noch in der unerträglichsten Situation anderen Menschen aufzeigen, dass das Leben nur aus Lust besteht.

Welchen Tag deines bisherigen Lebens würdest du gerne noch einmal erleben und warum?
Ein einzelner Tag ist mir viel zu wenig zum Erneuterleben. Da bedarf es ganzer Abschnitte, in denen ich vom Trübsinn gefesselt gar nicht die Möglichkeiten des Lebens gesehen und ergriffen habe. Wenn es nur ein einzelner Tag sein soll, dann hätte ich gern noch einmal den zwölften August 1995, den Tag, an dem ich endgültig den Verstand verlor.

Wofür stehst du gerne früh auf?
Für nichts.

Wer in deiner Familie kann dich so richtig auf die Palme bringen? Womit schafft er/sie das?
Ich habe keine Familie.

Welches Tier wolltest du immer gerne haben?
Einen Esel.

Was gefällt dir gut an Eurer Wohnung/Eurem Haus und was nicht so gut?
Ich habe keine Wohnung.

Welches Tier wärst du gerne und warum?
Ich wäre gern ein Schwein. Da bräuchte ich meine Geräusche bei der Nahrungsaufnahme nicht mehr zu unterdrücken und hätte ein heiteres Schweineleben mit einer gesunden Einstellung zur Sauberkeit. Aber ich glaube, dass ich als Schwein lieber eine Sau als ein Eber wäre, denn die Kerle haben unter den Schweinen doch immer zuviel Stress und Zank. Ansonsten würde ich den Boden durchgraben, mit feiner Nase nach Leckereien suchen, die Frischlinge an mir nuckeln lassen und mit großem Genuss und sehr ausgiebig suhlen, ohne jemals etwas vom Betteln, von der Verachtung durch andere Menschen, von psychischer Deformation durch gesellschaftliche Zwänge und Selbstmorden meiner Freunde auch nur gehört zu haben. So ein Schweineleben ist doch einfach wundervoll, zumal der gebieterische Tod, dieser Spaßverderber der Denkenden, gar nicht recht in das kleine Schweinehirn passen will. Ohne diese Mauer vor den Augen des Verstandes und ohne die Hölle einer unterdrückerischen menschlichen Gesellschaft ist das Leben endlich wieder das, was es immer hätte sein sollen: Eine reine, unverfälschte Lust an jeder guten Erfahrung. Da wälze ich mich doch gleich noch einmal im Schlamm herum…

Oink, oink…

Donnerstag, 7. August 2008

Noch ein Jahr zu leben

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 04:37

Einfach so mitgenommen bei FrauLehmann

…das Noch-ein-Jahr-zu-leben-Stöckchen

Wenn du wüsstest, dass du nur noch ein Jahr zu leben hättest, was wäre dir in diesem Jahr so wichtig, dass du es unbedingt noch einmal erleben wolltest?

Was für eine Frage!

Ich lebe jeden Tag ohne an das Morgen zu denken. Der Tag ist auch für sich schlimm genug. Ich mache also jeden Tag schon das, was jeder Sterbliche jeden Tag tun sollte — ich vermeide es, meinem Leben unvorteilhafte Dinge hinzuzufügen, und ich versuche es, meinem Leben erwünschte und schöne Dinge hinzuzufügen. Denn. Ich glaube fest und mit eiserner Hingabe an das Leben vor dem Tod. Und. Ich bin mir keineswegs sicher, dass ich noch so eine lange Zeit habe…

Was würde sich durch ein solches Zeitfenster daran ändern? Nur wenig. Vielleicht würde ich noch unter die Selbstmordattentäter gehen, um meinen letzten Tag besonders gut zu nutzen, er wäre ja kein großer Verlust mehr. Aber den Rest dieses ablaufenden Jahres würde ich kaum anders gestalten als mein ablaufendes Leben. Vielleicht würde ich mich in diesem Jahr aber auch zusätzlich zum Kunstwerk machen, würde meine dahinsterbende Jahresfrist ausstellen. Vielleicht täte ich auch nichts von alledem. Setzte mich das Jahr hin und suchte Beobachtetes in Worte zu fassen, suchte Geräusche zu Musik zusammenzusetzen, suchte Menschen anzustubsen, auf dass sie ihre passive, in blödem Konsum genügsame und unverschämt bequeme Haltung aufgeben. Also das, was ich immer schon tue. Und. Womit ich mir keine Freunde mache.

Mein Testament ist geschrieben. Und es wird wohl ignoriert werden. Wie alles, was ich tue und tat. Und wie alles, was ich für wünschenswert halte. Was soll das Jahr?

Was für eine Frage!

Lasst mir meinen Tod! Und. Lebt euren Tod!

Montag, 4. August 2008

Das persönliche Stöckchen

Filed under: Stöckchen — 124c41 @ 22:30

Aufgegabelt bei Trixie

01. Wie lautet Dein vollständiger Vorname?
Elias Mosche David Jehoschua

02. Mit welcher geometrischen Figur würdest Du Dich identifizieren?
Ich fand regelmäßige Siebenecke zwar immer recht ansprechend, aber als Identifikation mit mir selbst wollen die einfach nicht passen. Die sind zu regelmäßig. Und zu sieben. Wenn ich das mit mir selbst vergleiche, möchte ich ja fast auf einen Punkt zusammenschrumpfen. Der passt aber noch weniger, denn er ist nur ein gedachter Ort im Raume, und ich bin hoffentlich ein denkender Ort im Raume. Die ganze Geometrie kommt mir unangemessen vor, wenn ich an mich selbst denke. Auch wenn meines Bauches Wölbung an ein Ellipsoid denken lässt, die dürren Augäpfel einer Sphäre nahe kommen und mein zuckendes Selbst, das einem Schlauche vom Mund zum Anus gleicht, topologisch zu einem Torus äquivalent ist. In aller dieser Unregelmäßigkeit kann ich mich nur mit einer Kartoffel identifizieren, aber der Potatoid ist weder ein gebräuchlicher geometrischer Begriff noch irgendwie leicht fassbar. Aber immerhin, er schmeckt. Vor allem mit Rührei. Ist es vielleicht ein Ovolid? Aber auf keinen Fall, nicht zum Identifzieren, denn ich bin schon längst geschlüpft. Am passendsten erscheint mir noch der Raum selbst, denn aller Raum ist mir nur im Spiegel meines Bewusstseins bekannt, und könnte es eine bessere Chrakterisierung eines Menschen als sein Bewusstsein geben?

03. Was an Dir gefällt Dir am Besten und was am Wenigsten?
Am besten gefällt mir meine Fähigkeit, mit Sprache umzugehen. Und am Wenigstens die körperliche Verpackung dieser Fähigkeit.

04. Süsses oder Deftiges?
Egal, es reicht mir, satt zu sein. Ob Currywurst oder Schaumzuckerware spielt keine Rolle…

05. Wenn Du ein Dessert wärst, welches würdest Du gerne sein?
Ein Glückskeks, in dem ein Zettel liegt, der den Menschen die Wahrheit sagt.

06. Welchen Beruf übst/übtest Du aus?
Brotloser Künstler, Bettler, Profet und Richtig-Dichter

07. Jetzt wärst Du gerne…
…weniger erschöpft, zufriedener und frei.

08. Rauchst Du?
Wenn die Zigarette in meinem Munde raucht, ja.

09. Hell oder Dunkel?
Musik dunkel, Kleidung bunt, Sonne hell.

10. Was zeichnet Dich aus?
Ein gestörtes Verhältnis zu Sauberkeit und gepflegten Auftreten und wirre anarchistische Ideen. Und natürlich die Kunst, die ich produziere.

11. Was unternimmst Du gerne in Deiner freien Zeit?
Ich habe nur freie Zeit, aber ich habe immer zu wenig freie Zeit. In dieser Zeit versuche ich alles das zu tun, was ich tun will. Dafür ist diese Zeit aber zu wenig. Ich spreche, dichte und lasse es in mir singen, wenn sich die kosmische Maschinerie durch meine Seele pflügt. Und manchmal esse ich beiläufig, wie einer, der sich den Bauch mit irgendeinem Matsch vollmachen will. Manchmal gehe ich einfach für ein paar Tage ins Moor, um mich mit Wollgras und jungen Birken zu umgeben, und öfter gehe ich durch die stinkenden Straßen der Stadt, um mir im Lärm mein Dasein zu erbetteln.

12. Eine Fee gewährt Dir drei Wünsche. Was würdest Du Dir wünschen?
Dass überall die Alleebäume mit Werbern, Politikern und Sozialpädagogen behangen werden; reißfeste, würgende Stricke für jene, die das Leben selbst erwürgen und ihre Schergen. Wenn das als ein einziger Wunsch (und nicht als derer dreie) durchgeht, denn wünsche ich mir als zweites eine einfache Holzhütte in warmer Welt, auf deren Dach der Regen fällt, wenn er meinen Körper treffen will und drumherum genug Land, um davon leben zu können. Für den dritten Wunsch hätte ich gar keine Verwendung mehr, deshalb würde ich freundlich fragen, ob ich den aufsparen kann.

13. Welche Blumen stehen in Deiner Wohnung?
Ich habe keine Wohnung.

14. Wenn Du ein Engel wärst, dann…
…würde ich mir die Flügel abtrennen und erlernen, ein Mensch zu sein. Denn ich fühle Mitleid.

15. Dusche oder Badewanne?
Regen

16. Du bestellst in einem Restaurant eine Suppe als Vorspeise. Sie wird Dir gebracht und Du isst bereits davon, entdeckst dann jedoch ein Haar darin. Was tust Du?
Ich gehe nicht in Restaurants. Aber wäre dem so, denn würde ich mich gewiss dafür bedanken, dass wenigstens die Schaben ausgesiebt werden.

17. In welchem Monat wurdest Du geboren?
März

18. Glaubst Du an eine Wiedergeburt?
Nein, nicht im Sinne fernöstlicher Lehren. Aber ich glaube fest daran, dass es ein Leben vor dem Tod gibt.

19. Gehst Du gerne shoppen? Wenn Ja, für welche Dinge gibst Du viel Geld aus?
Ich gehe nicht gerne „shoppen“ und ich weiß nicht einmal, was das für ein krankes Wort ist. Gibt es das Wort „kaufen“ nicht mehr? Ich gehe deshalb nicht gerne, weil ich noch so demütig dreinschauen kann, weil man mir meine Bedürftigkeit noch so ansehen kann und doch von mir verlangt, dass ich so komische Metallplättchen hinlege, die ich niemals habe. Das ist nun einmal das Leid eines Bettlers, der nicht um Arbeit bettelt.

20. Du besuchst einen Freizeitpark. Welche Attraktion (z. B. Achterbahn, Geisterbahn,…) würdest Du bei Deinem Besuch auslassen?
Was soll ich in einem Freizeitpark? Ich habe keine Freizeit. Wie krank muss man sein, um sich zum einen die ganze Zeit stehlen zu lassen, die vom Dieb verschonte Zeit dann „Freizeit“ zu nennen um sich in dieser Zeit die ungefähren Eindrücke eines schweren Verkehrsunfalles zu geben? Und das sollen „Attraktionen“ sein, also Punkte der Anziehung? Schmeißfliegen finden frisch abgeseilten Kot auch sehr attraktiv.

21. Mit welchem Tier würdest Du Dich vergleichen?
Mit einem Schwein. Frisst auch alles, was andere wegschmeißen (und macht dabei sogar ähnliche Geräusche wie ein Mensch) und hat eine gesunde Einstellung zur Sauberkeit.

22. Deine Lieblingsfarbe/n ist/sind…
…bunt.

23. Gibt es eine Art Ritual, dass Du täglich ausführst?
Nein.

24. Dein Freund/Deine Freundin sagt über Dich…?
Ich lebe nicht in einer Beziehung. Das liegt an den Frauen, die immer einen von Liebe und Verständnis dahersäuseln, aber in Wirklichkeit nur eine Scheckkarte suchen, die den Müll runterbringt.

25. Wie lautet Dein Spitzname?
Ich habe keinen Spitznamen. Aber man ruft mich immer wieder als Penner, Arschloch, Aso und gibt mir zu verstehen, dass ich mein Leben subtrahieren soll.

26. Halbvoll oder Halbleer?
Nicht vorhanden.

27. Freunde sind…
…die Menschen, die übrig bleiben, wenn man in der Scheiße hängt. Also nur wenige. Der Rest sind Leute, die einen konsumieren wollen.

28. fehlt im Original, und ich weiß nicht, was dort gestanden haben könnte…

29. Auf welcher Veranstaltung warst Du zum letzten Mal?
Auf meiner eigenen.

30. Kannst Du Dir einen Monat OHNE Internet vorstellen?
Sogar sehr leicht. Ich kann mir vieles vorstellen. Ich wünsche mir sogar eine Welt, die solche Behelfe völlig entbehrlich macht. Und ich kann mir vorstellen, wie diese Welt aussieht. Aber ich verwende meine Zeit nicht darauf.

Feines Stöckchen! Wer es mag, der schnappe danach!

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