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	<title>Hol das Stöckchen!</title>
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	<description>Die Stöckchen, die keiner haben will...</description>
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		<title>Hol das Stöckchen!</title>
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		<title>Ein ♥ für Blogs</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 22:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Herz für Blogs]]></category>
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		<description><![CDATA[Kein Stöckchen im eigentlichen Sinne ist die Aktion &#8222;Ein ♥ für Blogs&#8220; vom Stylespion, aber doch verwandt genug mit der Idee des Stöckchens. Deshalb kann der Stöckchenvergraber auch kaum widerstehen.

Ich finde ja &#8212; so ganz persönlich &#8212; das beim Bloggen die Luft draußen ist, dass nach der Zeit der großartigen, persönlich geprägten Tagebücher jetzt eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=129&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Kein Stöckchen im eigentlichen Sinne ist die Aktion <a href="http://stylespion.de/ein-herz-fuer-blogs-2-am-161009/4918/">&#8222;Ein ♥ für Blogs&#8220; vom Stylespion</a>, aber doch verwandt genug mit der Idee des Stöckchens. Deshalb kann der Stöckchenvergraber auch kaum widerstehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-130" title="Ein Herz für Blogs" src="http://blogstock.files.wordpress.com/2009/10/ein-herz-fuer-blogs.jpg?w=500&#038;h=108" alt="Ein Herz für Blogs" width="500" height="108" /></p>
<p>Ich finde ja &#8212; so ganz persönlich &#8212; das beim Bloggen die Luft draußen ist, dass nach der Zeit der großartigen, persönlich geprägten Tagebücher jetzt eine Zeit des routinierten, pseudojournalistischen Schreibens angebrochen ist. Das ist schade, denn ich erkannte doch gerade gleißend deutlich, dass diese ganzen, subjektiv geprägten Blogs ein besseres Abbild der Wirklichkeit sind als alle diese nach scheinbarer Objektivität strebenden, meist <a href="http://wwwut.wordpress.com/plitik/">p&#8217;litisch</a> geprägten Werke, die zusammen mit werbevergällten Nullseiten über Titten, Medien und Technophilie das heutige Bild des Bloggens prägen, während die flotte Mitteilung des alltäglichen Lebensabriebes in irgendwelche Microblogging-Dienste verlagert wird und dort im schnatternden Gezwitscher und der drangvollen Kürze der Texte geradezu unhörbar wird. Deshalb werde ich hier bewusst jene Blogs aufführen, die bei mir eigentlich niemand erwartet, und die dennoch zu meiner einigermaßen regelmäßigen Lektüre gehören &#8212; fast alle sind stark persönlich geprägt.</p>
<p>Genug der Vorrede. Ich komme zum Schluss&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.toomuchcookies.net/">Too Much Cookies Network</a><br />
Nur echt mit dem falschen englischen Adverb &#8222;much&#8220; &#8212; es müsste natürlich &#8222;Too Many Cookies&#8220; heißen &#8212; liefert dieses viel zu selten befüllte Blog interessante Einblicke in die &#8222;Parallelgesellschaft&#8220; der Muslime in der BRD, und zwar vor allem jene Aspekte, die in der reißerischen medialen Berichterstattung über irgendwelche Extremerscheinungen völlig untergehen. Ich lese den Omar schon seit Jahren, finde allerdings viel zu selten eine Gelegenheit, dieses großartige Blog mal in meinem eigenen Schreiben stärker zu würdigen.</p>
<p><a href="http://doktorsblog.de/">Doktorsblog</a><br />
Cyberpunk, die kalte Faszination großartiger, gerenderter Kunstwerke und immer wieder einmal Texte aus dem Herzen des digitalen Wahnsinns, der ein Leben formen kann &#8212; das geht nicht nur gegen den glattgebügelten, allzu unterhaltsamen, leicht konsumierbaren Begriff von Content, es ist in seiner Gesamtwirkung schlicht großartig. Und völlig unp&#8217;litisch&#8230;</p>
<p><a href="http://shangdu.wordpress.com/">Shàngdū</a><br />
Oh nein, unpolitisch ist Kublai Khan nicht. Aber deswegen noch lange nicht &#8222;politisch korrekt&#8220;, sondern bitter, verletzlich und oft böse satirisch. Bei vielen eingebetteten Videos ist es allerdings erforderlich, Englisch verstehen zu können, damit es richtig wehtut. Jugendlichen, die sich vor deutlichen, deutschen Wörtern wie &#8222;Arschfick&#8220; fürchten, muss allerdings vom Genuss abgeraten werden.</p>
<p><a href="http://nergal.webfactional.com/">Monasteria Obscura</a><br />
An sich kenne ich Nergal ja noch vom inzwischen verblichenen Internetradio &#8222;Toxic Apple&#8220;, aber dieses ebenfalls eher unregelmäßig gefüllte Blog mit dem ungefähren Themenbereich &#8222;Archäologie, Software, alltäglicher Wahnsinn und Musik&#8220; sollte auch für viele Menschen interessant sein, die ihn niemals näher kennen gelernt haben.</p>
<p><a href="http://muschelschubserin.wordpress.com/">Muschelschubserin</a><br />
Es gibt da so ein paar Blogs in meiner Standardlektüre, bei denen ich gar nicht so genau weiß, warum ich sie lese. Mir fällt beim besten Willen keine vernünftige Rationalisierung dafür ein. Da ist nicht einmal ein Überschneiden der Lebensbereiche. Es muss sich um so eine völlig irrationale Gefühlssache handeln, um so ein plumpes, allzu menschlichen Hingezogenfühlen. Das ist nicht gerade eine häufige Selbstbeobachtung, die ich an mir in Sachen Internet machen kann, und gerade deshalb ist so etwas so wertvoll. Ohne das Blog der Muschelschubserin würde mir tatsächlich etwas fehlen&#8230;</p>
<p><a href="http://allespsychos.blogspot.com/">Alles Psychos?</a><br />
Ich bin nun wirklich kein Christ, aber ich habe in meinem trüben Leben genug Christentum mitbekommen, das sich &#8222;entschieden&#8220; oder &#8222;biblisch&#8220; nennt, aber in Wirklichkeit einfach nur alles ausblendet, was nicht in das eigene Bild von Gott und der Welt passen will. Vor allem habe ich immer wieder jene Opfer dieses Christentums erleben und aufrichten dürfen, die als psychisch kranke Menschen mit einer ans primitiv-magische Fastfood-Seelsorge behandelt wurden und nach dem Scheitern dieser Stümperei auch noch eine Schuld an ihrer eigenen Krankheit zugesprochen bekamen. Als ob ein Mensch gern krank wäre! Der letzte Selbstmord aus solchem Umfeld, der mich immer noch so fürchterlich mitnimmt, dass ich kaum einen klaren Gedanken fassen kann, ist mal gerade eine Woche her &#8212; und die einzige Reaktion, die ich von einem dieser Christen gehört habe, war die &#8222;Diagnose&#8220; einer Besessenheit und die kalten Worte, dass S. jetzt in die Hölle kommt. Die reale Existenz psychischer Krankheiten ist hingegen ein Tabu ohnegleichen unter diesen Menschen. Von daher kann ich es gar nicht genug würdigen, wie Don Ralfo gegen dieses Tabu anschreibt &#8212; wenn ich auch nur selten Gelgenheit finde, es einmal mit einem angemessenen Link zur Geltung zu bringen.</p>
<p><a href="http://www.nackoswelt.de/">Nackos Welt</a><br />
Ach, so häufig, wenn ich ein Posting dieser sympathischen Schwuppe aus Berlin lese, bedaure ich, dass ich nicht selbst schwul bin &#8212; das wäre der richtige Partner für mich! Diese Kombination aus fast plumper, direkter Sprache und unverfälschter, reflektierender Menschlichkeit! Aber nach Berlin kriegten mich sowieso keine zehn Pferde mehr, ich hänge an meiner Seele&#8230;</p>
<p><a href="http://kutter.antville.org/">Dichtheit &amp; Wahrung</a><br />
Ich lese dieses oft kurz angebundene, unregelmäßig gefüllte und großartige deutschsprachige Blog schon seit einer Zeit, in der es sich noch &#8222;Der Kutter&#8220; nannte und mit der genialen Unterzeile &#8222;Verdrängung ist, was uns über Wasser hält&#8220; daher kam. Wer kann denn sonst so deutlich <a href="http://kutter.antville.org/stories/1932195/">ausdrücken, was die Stadt Hannover so besonders macht</a>&#8230;</p>
<p>Ich lese und höre oft das verunglimpfende Wort &#8222;Internetausdrucker&#8220;, wenn bestimmte Menschen aus der <em>classe politique</em> in ihrer ganz besonderen Inkompetenz getroffen werden sollen. Das Wort ist wirklich unpassend, weil darin mitschwingt, dass die Inhalte im Internet keines Ausdruckens würdig seien, dass sie geschrieben, aufgenommen und vergessen werden sollen. Damit stellen sich die Menschen, die im Internet so schreiben, selbst ihr intellektuelles Armutszeugnis aus, weil sie belegen, dass sie für eine große virtuelle Mülltonne schreiben. In den meisten hier verlinkten Blogs befinden sich immer wieder einmal Texte, die es völlig wert sind, niemals vergessen zu werden, weil sie ein echtes Dokument der Zeitgeschichte aus der Sicht heute lebender Menschen sind. Obwohl und gerade weil es sehr persönliche Texte sind, die eben deshalb ein genaueres Bild des gegenwärtigen Lebens zeichnen als alle pseudoobjektiven Versuche, die Techniken der Contentindustrie mit unzureichenden Mitteln nachzuäffen.</p>
<p>Was ich an Blogs liebe, dürfte klar geworden sein. Leider gerät es im heutigen Bloggen immer mehr in Vergessenheit.</p>
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			<media:title type="html">Ein Herz für Blogs</media:title>
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		<title>Liebes-Stöckchen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 21:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist schon seltsam mit den Stöckchen. Monatelang liegt kaum eines auf dem Weg durch die Ödnisse der virtuellen Welt herum, und dann stolpert man auf einmal wieder regelmäßig darüber. Zum Beispiel über so ein Liebes-Stöckchen beim Roten Blog.
Na, denn wollen wir mal. Nein, nicht lieben, sondern stöcken.

 Wie oft warst du schon verliebt Was [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=128&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das ist schon seltsam mit den Stöckchen. Monatelang liegt kaum eines auf dem Weg durch die Ödnisse der virtuellen Welt herum, und dann stolpert man auf einmal wieder regelmäßig darüber. Zum Beispiel über so ein <a href="http://www.woschod.de/2009/10/10/liebes-stoeckchen/">Liebes-Stöckchen beim Roten Blog</a>.</p>
<p>Na, denn wollen wir mal. Nein, nicht lieben, sondern stöcken.</p>
<ol>
<li> <strong>Wie oft warst du schon verliebt</strong><br /> Was für eine romantische Frage! Wird die Liebe denn schöner, wenn sie zählbar wird? Ich weiß es nicht, ich zähle gar nichts. Aber ich weiß, dass es nur sehr selten war, und dass es durchgehend unglücklich und leidvoll war. </li>
<li> <strong>Bist du homo oder hetero?</strong><br /> Manchmal weiß ich ja gar nicht mehr so genau, ob ich noch Männlein oder Weiblein bin. Aber ich glaube, dass ich Männlein und Hete bin. </li>
<li> <strong>Aussehen oder Charakter?</strong><br /> Natürlich schreibe ich da spontan &#8222;Charakter&#8220;, ich muss ja etwas für meinen Selbstbetrug und meine Überheblichkeit tun. Aber die einfache Kombination von Niedlich und Dreckig drängt die höheren Bewusstseinsfunktionen zurück. </li>
<li> <strong>Bist Du mit deiner großen Liebe zusammen?</strong><br /> Ja, ich bin mit mir zusammen. </li>
<li> <strong>Wolltest Du schon einmal wegen Liebeskummer sterben?</strong><br /> Ja, ich habe viel Kummer mit mir. Aber die Hand tröstet. </li>
<li> <strong>Was ist für Dich das Wichtigste in einer Beziehung?</strong><br /> Eine so große Ehrlichkeit, dass auf diesen bürgerlichen Bullshit wie &#8222;Treue&#8220; und dieses ständige Aufeinanderhocken und Sich-gegenseitig-Überwachen verzichtet werden kann. </li>
<li> <strong>Darf Dein Partner fremdgehen?</strong><br /> Ich habe keinen. Aber wenn ich einen hätte, wäre mir Ehrlichkeit wichtiger als die Illusion der Treue, allein schon wegen dieser neckischen HI-Viren. Was Menschen im Leben zusammenhält, ist mehr als das bisschen Sex. </li>
<li> <strong>Möchtest oder hast Du Kinder?</strong></br> Ich habe keine, und solange sich die gegenwärtigen Bedingungen, unter denen Menschen &#8222;leben&#8220; müssen, nicht grundlegend ändern, will ich auch keine. </li>
<li> <strong>Was ist das Verrückteste, was Du je im Rausche der Verliebtheit angestellt hast?</strong><br /> Über ein bürgerliches Leben nachzudenken. </li>
<li> <strong>Bist Du aktuell verliebt?</strong><br /> Wie immer unglücklich und nach Monaten der Enttäuschung (die ja immer eine Täuschung voraussetzt) flaut der Wahnsinn wieder ab. </li>
<li> <strong>Eroberst Du, oder lässt Du Dich erobern?</strong><br /> Das klingt ja fast schon wie Krieg&#8230; </li>
<li> <strong>Hast Du einen Fetisch?</strong><br /> Aber natürlich. </li>
<li> <strong>Willst Du heiraten?</strong><br /> Nein, denn ich halte nichts davon, das gegenseitige Vertrauen durch einen Vertrag und ein Ritual zu ersetzen. Das Konzept des Eheringes und das Konzept der Handschelle ist verblüffend ähnlich. </li>
<li> <strong>Was darf Dein Partner auf keinen Fall?</strong><br /> Fernsehen. Jedenfalls nicht in dieser stumpfen, sedierenden Weise, in der man es hier zu tun pflegt. Aber wer das tut, hat eh nichts mit mir zu tun. </li>
<li> <strong>Wie sollte der Charakter Deines Partners aussehen?</strong><br /> Nicht wie der Charakter eines Hundes. </li>
<li> <strong>Schon Sex im Freien gehabt?</strong><br /> Ja. </li>
<li> <strong>Wo hast Du Deinen Partner kennengelernt?</strong><br /> Alle im saugenden Chaos eines gescheiterten, aussichtslosen Lebens. </li>
<li> <strong>Backe Dir einen Partner? Wie sieht er oder sie aus?</strong><br /> Sie ist nicht zu knusprig, sehr süß und mit buntem Zuckerguß oder Kuvertüre übergossen. Darüber reichlich bunte Streusel. </li>
<li> <strong>Ist Dir Geld wichtig?</strong><br /> Nein. Aber leider ist Frauen nichts anderes wichtig. </li>
<li> <strong>Das außergewöhnlichste Sexerlebnis</strong><br /> Das erste, verkrampfte, fast automatisch ablaufende Geschehen in einer völlig unerwarteten Situation. </li>
<li> <strong>Wie findest Du es, wenn sich Omi oder Opi, siebzig Jahre alt, neu verlieben und auch Sex haben?</strong><br /> Sympathisch und lebendig. </li>
<li> <strong>Großer Altersunterschied?</strong><br /> Ist mir auch schon vorgekommen. </li>
<li> <strong>Sex vor der Ehe?</strong><br /> Wann denn sonst?! </li>
<li> <strong>Liebe und Partnerschaft auch ohne Sex?</strong><br /> Kann sehr entspannend sein, aber ich bin froh über meine Hände. </li>
<li> <strong>Pupsen erlaubt? <em>*g*</em></strong><br /> Wie, soll ich jemanden seine Körperfunktionen und ihr lustvolles Erleben verbieten? </li>
<li> <strong>Bäuerchen auch?</strong></br> Aber klar doch. Und von mir aus noch ganz andere Dinge, die man im menschlichen Miteinander unter dem Diktat der so genannten &#8222;Höflichkeit&#8220; immer unterdrücken muss, damit man auch ja im Alltag vergisst, dass man ein Mensch ist. </li>
<li> <strong>Essen gehen oder gemütlich zu Hause futtern?</strong><br /> Ach, kommt mir bloß nicht mit Essen und diesem ganzen Komplex, der an diesem an sich harmlosen Thema hängt. Ist doch egal, wo man sich den Bauch mit ein wenig Matsch vollmacht. </li>
<li> <strong>In was verliebst Du dich, außer in Menschen?</strong><br /> In vollmechanische Geldspielgeräte aus der BRD der Fünfziger Jahre und dergleichen Absurditäten mehr. </li>
<li> <strong>Fallen Dir Trennungen sehr schwer?</strong><br /> Das kommt darauf an, was der Trennung vorausging. Wenn vor der Trennung ein wochen- oder monatelanger Prozess der gegenseitigen Entfremdung oder Abstumpfung lag, denn ist die Trennung folgerichtig und gar nicht recht überraschend. Aber dieses Trennen wie aus heiterem Himmel, das ist fast wie ein Todesfall und löst ähnliche Gefühle aus. </li>
<li> <strong>Wo möchtest Du mit Deinem Partner leben?</strong><br /> Überall, wo das Leben seinen Wert nicht ausschließlich durch wirtschaftliche Verwertbarkeit bekommt &#8212; also zurzeit nicht auf der Erde. </li>
</ol>
<p>Wer graben mag, der grabe aus!</p>
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	</item>
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		<title>Sieben geheimnisvolle Tatsachen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 01:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Einschüchterung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsfreier Raum]]></category>
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		<description><![CDATA[Ach, lange nicht mehr über ein Stöckchen gestolpert, aber jetzt liegt eines beim Lordy im Weg, das mich dazu auffordert, sieben Dinge über mich zu erzählen, die anderen noch neu sind. Na, Dinge über mich selbst erzähle ich ja gern, deshalb blogge ich auch Stöckchen. Also auf gehts.

Ich habe eigentlich keine Lust mehr zum Bloggen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=127&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ach, lange nicht mehr über ein Stöckchen gestolpert, aber jetzt <a href="http://www.lordysweblog.net/2009/10/09/stoeckchen-7-geheimnisvolle-tatsachen/">liegt eines beim Lordy im Weg</a>, das mich dazu auffordert, sieben Dinge über mich zu erzählen, die anderen noch neu sind. Na, Dinge über mich selbst erzähle ich ja gern, deshalb blogge ich auch Stöckchen. Also auf gehts.</p>
<ol>
<li><strong>Ich habe eigentlich keine Lust mehr zum Bloggen</strong><br /> Nach vielen Jahren, die ich im Internet an allen möglichen Stellen rumgeschrieben habe, überwiegt das Gefühl, dass ich alles schon geschrieben hätte, dass ich mich ständig nur noch wiederhole. An dem, was ich beschreibe, hat sich so gar nichts verändert, und <a href="http://tamagothi.wordpress.com/2009/10/09/s-ist-tot/">noch immer geht das Sterben und das Schweigen weiter</a>. Schon damals, als ich wegen ständiger juristischer Anfeindungen durch irgendwelche lichtscheuen Gestalten aus dem Dunstkreis des hannöverschen Ihme-Zentrums (das kein Linden-Park ist) die ursprüngliche Domain für &#8222;Lumières dans la nuit&#8220; aufgab, um einen krebskranken Freund zu schützen, der mir die Domain zur Verfügung stellte, war mir das Bloggen zuwider. Es hat seitdem einfach Schaden genommen, den gleichen Schaden wie mein marginalisiertes Leben. Wenn man den großen Textausstoß meines gegenwärtigen Bloggens betrachtet, möchte man das vielleicht gar nicht glauben, aber ich habe einfach einen lähmenden Mangel an Motivation zum Weiterschreiben.</li>
<li><strong>Ich feiere keine Geburtstage</strong><br /> Weder mein eigener Geburtstag noch der Geburtstag eines anderen Menschen ist mir ein Grund zum Feiern. Ich bin sehr tief davon überzeugt, dass es im Leben eines Menschen wichtigere, feiernswürdigere Anlässe als die Passivität der eigenen Geburt geben sollte, und ich sehe im Unsinn der Geburtstagsfeier ein Spiegelbild des Unsinns der Astrologie. Der Tag, den ich für mich persönlich feiere, ist jener Wendepunkt in meinem Leben, der mich zu dem gemacht hat, was ich heute bin &#8212; es ist ein Tag, den ich liebe und den ich hasse und der frei von jeder Passivität ist.</li>
<li><strong>Ich denke gerade über meinen Freitod nach</strong><br /> Nach so vielen Jahren des Nichts ist es Zeit für das richtige Nichts, und noch einen Winter will ich nicht durchstehen. Ich wäre schon letztes Jahr beinahe durch Erfrieren verreckt, und jetzt fängt die Scheißkälte schon wieder an.</li>
<li><strong>Ich hasse das Web 2.0</strong><br /> Immer wieder frage ich mich, was die Leute an diesem Haufen Unfug so irrsinnig toll finden, den man in Reklamesprache (also in der Kommunikation eines inhaltlichen Vakuums) als Web 2.0 bezeichnet. Und ich frage mich auch immer wieder, wieso Menschen mit einem wirklichen Leben so infantil begeistert von reinen technischen Spielereien sind, dass sie damit eine nennenswerte Zeit ihres Lebens verbringen. Das Medium Internet lebt nicht von den technischen Spielereien, sondern davon, dass Menschen über die verfügbare Technik Inhalte austauschen, echte, menschliche Inhalte. Wessen Hirn noch über eine nennenswerte Durchblutung verfügt, der kann sich gern in einer halben Stunde MySpace, Facebook oder auch (neuester und sinnlosester Hype) Twitter davon überzeugen, dass die Inhalte längst hinter technischen Selbstzwecken zurückgetreten sind. Da kann ich mir auch Testbilder anschauen.</li>
<li><strong>Ich wollte eigentlich ein kleines Blahblog</strong><br /> Als ich damals mit dem <a href="http://blah.tamagothi.de/">Blahblog</a> anfing, sollte es ein kleines, eher internes Blog für kurze Mitteilungen sein, und ich hätte niemals geglaubt, dass sich viele Menschen für dieses Blog interessieren könnten. Es ging mir eher um eine Plattform für die vielen Dinge, die damals in &#8222;Lumières dans la nuit&#8220; in langen Offtopic-Threads diskutiert wurden. Niemals habe ich daran gedacht, solchen Austausch zu unterbinden, denn er ist der Sinn der vernetzten Computer. Also habe ich eine kleine Plattform dafür geschaffen. Ein klassisches Webforum wollte ich vermeiden, weil dies doch einen Admin-Aufwand mit sich bringt, den ich als Obdachloser mit unregelmäßigem Zugang zum Internet oft nicht leisten kann. Also machte ich eben ein weiteres Blog, und ich gab einigen Lesern auch die Möglichkeit, dort zu posten &#8212; das Design ist auch vorsätzlich zum schnellen, kurzen Bloggen gemacht. Niemals hätte ich gedacht, dass das Konzept eines &#8222;Blah-Blogs&#8220; so viel Aufmerksamkeit findet. Ich war ja schon stolz auf die dreihundert bis fünfhundert täglichen Leser, die ich damals auf &#8222;Lumières dans la nuit&#8220; hatte, und die nach meinem unverlinkten Exilgang wohl niemals wiederkommen werden. Inzwischen zieht dieses Blahblog an einem <em>schlechten Tag</em> zweitausend Besucher, die sich diese Kürzsttexte in einer Linkschleuder anschauen, und ein als klein gedachtes Blog verursacht den größten Teil des Traffics auf dem Server. Mir graut es jetzt schon vor dem vorhersehbaren Tag, an dem ich es einstellen muss, weil ich durch systematischen Rechtsmissbrauch und Geldherrschaft in der BRD dazu genötigt werde.</li>
<li><strong>Mira ist nicht meine Freundin</strong><br /> Auch, wenn dies nach einem kryptischen Blogeintrag Miras vereinzelt auf Twitter geklatscht wurde, ist Mira keine Freundin von mir. Wir machen nur zusammen die <a href="http://whitedarkness.de/">White Darkness</a>, mehr nicht &#8212; und manchmal brennt es eben lichterloh bei dem einen oder anderen, der dort mitmacht. Ich habe nichts &#8222;zum Liebhaben&#8220;, außer vielleicht dieses kleine Spielzeug zwischen meinen Beinen, das ich gelegentlich im Handbetrieb stimuliere. In meinem Liebesleben ist seit Jahren ewiger Herbst. Und Frauen interessieren sich in der Regel nur für Geld. Aber wirklich. Nur.</li>
<li><strong>Ich habe Hämorrhoiden</strong><br /> Nur, um hier noch eine wirklich niemals erwähnte, unbekannte und völlig unwichtige Tatsache in die Liste aufzunehmen.</li>
</ol>
<p>Wie üblich wird das geklaute Stöckchen nicht geworfen, sondern hier vergraben &#8212; wer mag, grabe es aus.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wenn ich nicht ich wäre, wäre ich&#8230;</title>
		<link>http://blogstock.wordpress.com/2009/09/02/wenn-ich-nicht-ich-ware-ware-ich/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 00:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Was liegt denn da beim Phil so stolpergefährlich mitten im Wege? Ein riesen großes Stöckchen, das endlich die Frage beantworten hilft, was jemand wäre, wenn er etwas völlig anderes wäre.
Also: Wenn ich nicht ich wäre, wäre ich&#8230;
&#8230;ein Monat: Am ehesten noch der brütende Juli oder August, der einen frierenden Menschen aufleben lässt.
&#8230;ein Wochentag: Schabbat.
&#8230;eine Tageszeit: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=126&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Was liegt denn da beim Phil so stolpergefährlich mitten im Wege? <a href="http://weblog.yubb.de/2009/09/01/wenn-ich-nicht-ich-ware-ware-ich/">Ein riesen großes Stöckchen</a>, das endlich die Frage beantworten hilft, was jemand wäre, wenn er etwas völlig anderes wäre.</p>
<p>Also: Wenn ich nicht ich wäre, wäre ich&#8230;</p>
<p>&#8230;<strong>ein Monat</strong>: Am ehesten noch der brütende Juli oder August, der einen frierenden Menschen aufleben lässt.<br />
&#8230;<strong>ein Wochentag</strong>: Schabbat.<br />
&#8230;<strong>eine Tageszeit</strong>: Die Stunden nach Mitternacht nicht zu sehr auf der Höhe des Sommers, aber doch schon nicht mehr frierend, damit ich weitdraußen den Tausendstaub den kaltgestirnten Himmels präsentierte.<br />
&#8230;<strong>ein Planet</strong>: Der Saturn, der so wenig Geschick benötigt, die Wirrsal seines Ringsystemes zu balancieren.<br />
&#8230;<strong>ein Meerestier</strong>: Ein Wattwurm, der kampflos lebt und sich vom reichen Tisch des organischen Schlicks als sichere Mahlzeit holen kann. Oh, wieviel größer und gesegneter ich mich fühlte als diese stolzen, unentwegt suchenden und pickenden Vögel!<br />
&#8230;<strong>eine Richtung</strong>: Die einzige Richtung, die zum Ziele führt, die Richtung, die nach oben und unten gleichzeitig geht. Jeder Baum kennt diese Richtung in seinem Wachstum.<br />
&#8230;<strong>eine Zahl</strong>: Die Null, die scheinbar ein Symbol für Nichts ist, und doch allen Ziffern dadurch größeren oder kleineren Wert gibt, dass man sie zur Zifferndarstellung hinzufügt.<br />
&#8230;<strong>ein Buchstabe</strong>: <strong>ಊ</strong>, wenn ich doch nur wüsste, wie dieser Buchstabe heißt&#8230;<br />
&#8230;<strong>ein Kleidungsstück</strong>: Ein Rock aus Samt und schwarzen Flirren.<br />
&#8230;<strong>ein Schmuckstück</strong>: Das immer wieder lästig werdende Penispiercing des Papstes.<br />
&#8230;<strong>eine Kosmetik</strong>: Die Plastikflasche voller Shampoo beim Glatzkopf.<br />
&#8230;<strong>eine Blume oder Pflanze</strong>: Fiederroll und sporenvoll, im feuchten Wald ein Farn.<br />
&#8230;<strong>eine Flüssigkeit</strong>: Schlamm.<br />
&#8230;<strong>ein Baum</strong>: Schattig und verständnisvoll eine Weide.<br />
&#8230;<strong>ein Vogel</strong>: Das blauschwarze Wunder einer Saatkrähe, ein <em>Singvogel</em>, der fast schon meine Stimme hat.<br />
&#8230;<strong>ein Möbelstück</strong>: Ein alter und ungepflegter Schrank, zerkratzt von der Benutzung, voll der unaufgeräumten Schubladen.<br />
&#8230;<strong>ein Wetter</strong>: Die fette, alte Sonne am blauen Himmel, die sich nur mit drei Handvoll harmloser Wolken bekleidet.<br />
&#8230;<strong>ein mystisches Wesen</strong>: Entweder Hugin oder Mugin, lieber letzterer.<br />
&#8230;<strong>ein Tier</strong>: Kein wieselflutsches Hektier, sondern ein baumellang im Baume hängendes Faultier, das sich freut, wenn in seinem Fell Algen wachsen.<br />
&#8230;<strong>eine Farbe</strong>: Ein schmutzigdunkles Antrazitgrau mit derben, nasigen Klecksen einer etwas zu intensiven, gelben Farbe.<br />
&#8230;<strong>ein Element</strong>: Helium.<br />
&#8230;<strong>ein Auto</strong>: Kaputt.<br />
&#8230;<strong>ein Lied</strong>: &#8222;Go Film&#8220; von Covernant<br />
&#8230;<strong>ein Film</strong>: Koyaanisquatsi. (Hoffentlich habe ich es diesmal auf Anhieb richtig geschrieben. Ach nee, das korrigiere ich nicht mehr. Wer hat sich bloß die Transkription der alten Hopi-Sprache ausgedacht?)<br />
&#8230;<strong>eine Filmfigur</strong>: Der Ozean aus &#8222;Solaris&#8220;.<br />
&#8230;<strong>eine Stimmung</strong>: Heitere, tänzelnde Melancholie.<br />
&#8230;<strong>ein Körperteil</strong>: Der so oft verachtete Analausgang, ohne den jeder Körper in seinen eigenen Giften verrecken würde.<br />
&#8230;<strong>ein Gesichtsausdruck</strong>: Dieses mir so eigene Grinsen, bei dem andere Menschen oft nicht wissen, ob ich dumm oder verrückt bin. Zum Glück merken sie schnell, dass letzteres zutrifft.<br />
&#8230;<strong>ein Schulfach</strong>: Mathemadig.<br />
&#8230;<strong>ein Gegenstand</strong>: Ein kleines, unendlich nützliches Fahrrad.<br />
&#8230;<strong>ein Wort</strong>: Broccolistrunkstück. (Ich liebe den Wohlklang der pralldeutschen Sprache und ihren Hang zu Konsonantenhäufungen, die jeden Sprechapparat außerhalb des deutschen Sprachraumes die Bedeutung des Wortes &#8222;Krampf&#8220; lehren.)<br />
&#8230;<strong>ein Knabbergebäck</strong>: Eine extra knusprige Erdbeere.<br />
&#8230;<strong>eine Sportart</strong>: Schattenboxen.<br />
&#8230;<strong>eine Droge</strong>: Die reine, körpereigene Ekstase, die jede andere Droge lächerlich findet.<br />
&#8230;<strong>ein Getränk</strong>: Eine riesengroße, unerschöpfliche Thermoskanne mit Kaffee.<br />
&#8230;<strong>eine Eissorte</strong>: Walnuss.<br />
&#8230;<strong>eine Stadt</strong>: Visselhövede (oder jede andere Stadt, die außer ein paar Menschen dort und im direkten Umfeld niemand vermissen würde).<br />
&#8230;<strong>ein Märchen</strong>: De Buer un sien Fru<br />
&#8230;<strong>ein Spielzeug</strong>: Jeder Gegenstand, der von Spielenden (so genannte Kinder und ihnen psychologisch verwandte ausgewachsene Kinder) durch Tun zum Spielzeug gemacht wird, ohne dass er industriell für den Wegwurf des Spielen gefertigt worden ist.<br />
&#8230;<strong>ein Land</strong>: Ostfriesland.</p>
<p>Und: Lasst die Stöckchen nicht sterben! Bückt euch! Hebt es auf! Feines Stöckchen!</p>
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		<title>Desktop-Stöckchen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 20:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sieht dein Desktop aus?
So ähnlich, wie bei mir alles aussieht, nämlich sehr schlicht.

Die gleichmütig ins Wasser schauenden Gänse geben mir bei der Arbeit am Computer das richtige Gefühl vom &#8222;Kampf ums Dasein&#8220;&#8230;  
       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=122&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Wie sieht dein Desktop aus?</strong></p>
<p>So ähnlich, wie bei mir alles aussieht, nämlich sehr schlicht.</p>
<p><a href="http://blogstock.files.wordpress.com/2009/08/desktop-09-08-28.jpg?w=300"><img class="alignnone size-medium wp-image-123" title="Desktop-09-08-28" src="http://blogstock.files.wordpress.com/2009/08/desktop-09-08-28.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Desktop-09-08-28" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die gleichmütig ins Wasser schauenden Gänse geben mir bei der Arbeit am Computer das richtige Gefühl vom &#8222;Kampf ums Dasein&#8220;&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blogstock.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blogstock.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blogstock.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blogstock.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blogstock.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blogstock.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blogstock.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blogstock.wordpress.com/122/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blogstock.wordpress.com/122/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blogstock.wordpress.com/122/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=122&subd=blogstock&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mein erstes Stöckchen</title>
		<link>http://blogstock.wordpress.com/2009/07/24/mein-erstes-stockchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 03:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>124c41</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogstock.wordpress.com/2009/07/24/mein-erstes-stockchen/</guid>
		<description><![CDATA[Zugegeben, der Titel ist hier sehr falsch, aber dort, beim Leben wie jedes, wo ich über dieses Stöckchen stolperte, da stimmt er. Und weil ich hier schon geplagt genug mit den holzförmigen Fragen bin, will ich mir nicht auch noch einen Titel für diesen Text ausdenken&#8230;
Also los!
1) Warum bloggst du?
Ich blogge aus einem ähnlichen Grund, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=121&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Zugegeben, der Titel ist hier sehr falsch, aber dort, <a href="http://einlebenwiejedes.blog.de/2009/07/22/erstes-stoeckchen-6569590/">beim Leben wie jedes</a>, wo ich über dieses Stöckchen stolperte, da stimmt er. Und weil ich hier schon geplagt genug mit den holzförmigen Fragen bin, will ich mir nicht auch noch einen Titel für diesen Text ausdenken&#8230;</p>
<p>Also los!</p>
<p><strong>1) Warum bloggst du?</strong><br />
Ich blogge aus einem ähnlichen Grund, wie der, aus dem ich zur Toilette gehe. Da ist ein Druck, der herauswill. Dabei entsteht Text, und den bringe ich ins Internet. So bleiben die Wände frei von meinen Schmierereien und alles ist dort, wo es hingehört.</p>
<p><strong>2) Seit wann bloggst du?</strong><br />
Wenn ich meine kladdenförmigen Papierblogs mitzähle, seit über zwanzig Jahren. Aber wenn es ums Internet geht, bin ich erst seit 2003 oder 2004 dabei &#8212; ich kann heute nicht mehr sagen, wann ich mit dem Stil des Bloggens angefangen habe.</p>
<p><strong>3) Schreib ein Selbstportrait!</strong><br />
Das ist jetzt so ein Ding, das mich an ein Formular einer deutschen Behörde erinnert. Da darf man denn auch manchmal nähere Angaben machen, und der dafür vorgesehene Platz reicht nicht einmal zur Aufnahme eines Vornamens. Wenn ich hier ein Selbstportrait schreibe, gehen alle anderen Punkte unter. Zum Glück <a href="http://www.tamagothi.de/vorstellung/" title="Selbstportrait">gibt so etwas schon an anderer Stelle</a>.</p>
<p><strong>4) Warum lesen Deine Leser Dein Blog?</strong><br />
Frag das doch nicht mich, sondern meine Leser! Vielleicht aus Kokrophilie.</p>
<p><strong>5) Welches war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?<br /></strong>&#8222;gummistiefel ficken&#8220;</p>
<p><strong>6) Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?</strong><br />
Eigentlich jeder.</p>
<p><strong>7) Dein aktuelles Lieblingsblog?</strong><br />
In dieser öden Zeit der totalen Verwirtschaftung kann ich eigentlich nur noch <a href="http://www.fixmbr.de/">F!XMBR</a> und die <a href="http://www.blogbar.de/">Blogbar</a> ertragen.</p>
<p><strong> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> Welches Blog hast du zuletzt gelesen?</strong><br />
F!XMBR</p>
<p><strong>9) Wie viele Feeds hast du im Moment abonniert?</strong><br />
121 &#8212; von denen ich aber einige (vor allem Foren-Feeds) nur archiviere.</p>
<p><strong>10) An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?</strong><br />
Weiterwerfen? Das feine Stöckchen? Das grab ich hier ein. Soll es doch ausbuddeln, wer es haben will&#8230;</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blogstock.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blogstock.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blogstock.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blogstock.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blogstock.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blogstock.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blogstock.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blogstock.wordpress.com/121/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blogstock.wordpress.com/121/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blogstock.wordpress.com/121/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=121&subd=blogstock&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Der Unter-Stock</title>
		<link>http://blogstock.wordpress.com/2009/07/14/der-unter-stock/</link>
		<comments>http://blogstock.wordpress.com/2009/07/14/der-unter-stock/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 21:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>124c41</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogstock.wordpress.com/?p=119</guid>
		<description><![CDATA[Huch, was liegt denn da in der Gedankendeponie? Ist es eine Unter-Hose? Ist es eine Unter-Schicht? Nein, es ist ein Unter-Stöckchen, bei dem unter die mit Unter- beginnenden Wörter ein bisschen Text geschrieben werden soll. Das muss ich mir doch gleich Unter-Den-Nagel-Reißen, so richtig klammheimlich und ungefragt, wie ich dass immer zu Unter-Nehmen pflege&#8230;
Unter-Haltung
Ist meistens [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=119&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Huch, was liegt denn da <a title="Hier" href="http://www.gedankendeponie.net/2009/07/13/stockchen-der-unter-stock/">in der Gedankendeponie</a>? Ist es eine Unter-Hose? Ist es eine Unter-Schicht? Nein, es ist ein Unter-Stöckchen, bei dem unter die mit Unter- beginnenden Wörter ein bisschen Text geschrieben werden soll. Das muss ich mir doch gleich Unter-Den-Nagel-Reißen, so richtig klammheimlich und ungefragt, wie ich dass immer zu Unter-Nehmen pflege&#8230;</p>
<p><strong>Unter-Haltung</strong><br />
Ist meistens ein unpassendes Wort für jene Medienprodukte, die unter diesem Wort angeboten werden. Das passende Wort wäre &#8222;Unten-Haltung&#8220;, denn dazu dienen <a title="Ich habe dem Text von Sol Invictus nichts hinzuzufügen..." href="http://tamagothi.wordpress.com/2009/07/10/medien-2/">diese Industrieprodukte</a>.</p>
<p><strong>Unter-Mieter</strong><br />
War ich auch mal, als ich noch Mieter war, und es war eine schönere Zeit als die Zeit als Hauptmieter.</p>
<p><strong>Unter-Schlupf</strong><br />
Klingt viel schlüpfriger, als es meistens ist.</p>
<p><strong>Unter-Arme</strong><br />
Das sind doch diese Dinger, an denen die Hände und die Finger wachsen, mit denen ich handeln kann. Wunderbar, ich wüsste gar nicht, wie ich ohne leben sollte.</p>
<p><strong>Unter-Aller-Sau</strong><br />
Ist MySpace, denn die haben tatsächlich <a title="Gemeint ist vodafone" href="http://blah.tamagothi.de/2009/07/14/myspace-freund-der-internetzensur-in-der-brd/">ein Unternehmen an der vordersten Zensurfront in der BRD zum Werbepartner gemacht</a>.</p>
<p>So, und hinzufügen kann man hier auch etwas. Na, denn mal zu!</p>
<p><strong>Unter-Schicht</strong><br />
Ist der Namen für jenen Anteil der Menschheit, auf dem der ganze Schwindel und die ganze verfeinerte Lebensart der heutigen Meudalisten lastet, ohne, dass die davon etwas anderes als eine Last hätten.</p>
<p><strong>Unter-Legenheit</strong><br />
Ist das, was die Mehrzahl der Menschen hier jeden Tag fühlen muss &#8212; aber wehe, man legt sich dabei bequem hin, denn dann fühlt man gleich anschließend die Gewalt, mit der alles aufrecht erhalten wird.</p>
<p><strong>Unter-Leib</strong><br />
Ist jener Teil des Körpers, um den ständig die Gedanken der Menschen kreisen, der aber niemals einfach so gezeigt werden darf, damit die Gedanken sich keinen wichtigeren Themen zuwenden können.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blogstock.wordpress.com/119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blogstock.wordpress.com/119/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blogstock.wordpress.com/119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blogstock.wordpress.com/119/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blogstock.wordpress.com/119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blogstock.wordpress.com/119/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blogstock.wordpress.com/119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blogstock.wordpress.com/119/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blogstock.wordpress.com/119/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blogstock.wordpress.com/119/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=119&subd=blogstock&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Drei-Fragen-Stöckchen</title>
		<link>http://blogstock.wordpress.com/2009/06/06/drei-fragen-stockchen/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 18:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin dort zwar nicht beworfen, aber ich fühle mich doch immer gleich ein bisschen beworfen, wenn ich irgendwo im Netz über ein Stöckchen stolpere. Ist das nicht seltsam. Und deshalb schaue ich um mich, ob da irgendwo diese drei Fragen herumliegen, deren Aufprall ich gerade verspürt habe, bücke mich nach dem wehrlosen Holz und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=117&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich bin dort <a href="http://www.ampuria.de/wordpress/?p=8381">zwar nicht beworfen</a>, aber ich fühle mich doch immer gleich ein bisschen beworfen, wenn ich irgendwo im Netz über ein Stöckchen stolpere. Ist das nicht seltsam. Und deshalb schaue ich um mich, ob da irgendwo diese drei Fragen herumliegen, deren Aufprall ich gerade verspürt habe, bücke mich nach dem wehrlosen Holz und fange einfach mal an. Wie ein Hund, der ein rottiges Stück Holz als ein feines Stöckchen präsentiert bekommt&#8230;</p>
<p><strong>1. War dir in der letzten Woche etwas peinlich? Wenn ja, was?</strong><br />
Es ist kaum zu fassen, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass mir etwas peinlich gewesen wäre. Diese ganzen bohrenden Blicke, die einem als obdachlosen Bettler immer durchnageln, lösen längst schon kein peinliches Gefühl mehr aus. Und verliebt bin ich auch nicht.</p>
<p><strong>2. Was war dein letzter kreativer Einfall?</strong><br />
Oh, dafür muss ich ein bisschen ausholen. Ich beschäftige mich ja auch mit diesem <a href="http://voynich.tamagothi.de/">Voynich-Manuskript</a>, und vor ein paar Tagen habe ich mir eine Transkription geschnappt, mit einem kleinen Programm überarbeitet und von einem Sprachsyntheseprogramm vorlesen lassen. Das hat mir zwar keine Erleuchtung über den Inhalt des Buches gebracht, aber beim Abhören des ziemlich sinnlosen Gestammels formten sich ganz von alleine Klangteppiche in meinem Kopf. Und so wandelte ich die &#8222;Sprache&#8220; in WAV-Dateien, bearbeitete sie ein wenig nach und baute in Windeseile zwei düstere Ambient-Stücke. Für das erste Stück wollte ich auch gern ein Video rendern lassen, aber der Computer, an dem ich das tun müsste, zeigte sich schon mit einer harmlosen Version meiner Ideen völlig überfordert, so dass ich diese Idee schnell verwarf. Immerhin weiß ich jetzt, wie mein nächstes <a href="http://www.tamagothi.de/alben/">Album</a> klingen wird. Und ich weiß auch, wie es heißen wird: &#8222;Kryptogramm&#8220;.</p>
<p><strong>3. Was gedenkst du morgen garantiert nicht zu machen?</strong><br />
Wählen gehen.</p>
<p>So, und jetzt soll ich mir also drei Fragen ausdenken und das Stöckchen weiterwerfen. Letzteres wird wohl nichts, weil ich meine Stöckchen hier in dieser Sackgasse für Stöckchen verbuddele &#8212; und mich dennoch leise freue, wenn sie einer ausgräbt. Aber die drei Fragen, die will ich doch gern stellen:</p>
<ol>
<li>Welches chemische Element ist dein Lieblingselement?</li>
<li>Welche Farbe klingt deiner Meinung nach am harmonischsten?</li>
<li>Hast du vor, demnächst Plastik zu singen?</li>
</ol>
<p>Hol das Stöckchen! Viel Spaß!</p>
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			<media:title type="html">Nachtwaechter</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Ein Haufen Fragen</title>
		<link>http://blogstock.wordpress.com/2009/05/13/ein-haufen-fragen/</link>
		<comments>http://blogstock.wordpress.com/2009/05/13/ein-haufen-fragen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 04:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>124c41</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie, ein rotes Stöckchen. Gleich mal zugreifen&#8230; ist auch gar nicht so kompliziert:
1. Beantworte die Fragen und füge sie auf deinem Blog ein.
2. Ersetze eine Frage, die du nicht magst, durch eine neue und füge zusätzlich eine weitere neue hinzu.
3. Tagge 8 weitere Leute.
Na, denn mal los&#8230;
1. Welche Namen würdest Du einem Kind geben, das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=115&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wie, ein <a href="http://www.woschod.de/2009/05/13/ein-haufen-fragen/">rotes Stöckchen</a>. Gleich mal zugreifen&#8230; ist auch gar nicht so kompliziert:</p>
<p><em>1. Beantworte die Fragen und füge sie auf deinem Blog ein.<br />
2. Ersetze eine Frage, die du nicht magst, durch eine neue und füge zusätzlich eine weitere neue hinzu.<br />
3. Tagge 8 weitere Leute.</em></p>
<p>Na, denn mal los&#8230;</p>
<p><strong>1. Welche Namen würdest Du einem Kind geben, das Du überhaupt nicht ausstehen kannst?</strong><br />
Melanie, denn alle Mels, die mir in meinem trüben Dasein übern Weg liefen, waren irgendwie ein bisschen&#8230; na: Mel eben. Manche sogar ziemlich Mel. Aber wirklich nur die Mels. Ich habe mich schon oft gefragt, ob der Name wohl einen Einfluss auf die persönliche Entwicklung haben kann&#8230;</p>
<p><strong>2. Song des Tages</strong><br />
Das Moorsoldatenlied, gesungen von Hannes Wader</p>
<p><strong>3. Was ist dein Lieblingsfilm?</strong><br />
Ach, ich hab doch immer noch kein Interesse an Filmen. Dafür hat <a href="http://tamagothi.wordpress.com/2009/05/13/die-hutchenspieler/">die Wirklichkeit</a> viel zu viel Bemerkenswertes zu bieten.</p>
<p><strong>4. Was ist dein Highlight des Tages?</strong><br />
Ein Würstchen und eine einfache Scheibe Weißbrot.</p>
<p><strong>5. Was willst du unbedingt lernen?</strong><br />
Französisch</p>
<p><strong>6. Was hast du zuletzt gekauft?</strong><br />
Einen Becher Kaffee für ein paar zusammengebettelte Cent.</p>
<p><strong>7. Was ist dein Lieblingswetter?</strong><br />
Jedes Wetter, das mich nicht frieren lässt, dass mich Kleidung ablegen lässt und das in mir die Freude an sinnlosen, spontanen Tätigkeiten entfacht. Ob ich jemals wieder nackt durch einen warmen Sommerregen tanzen werde?</p>
<p><strong>8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?</strong><br />
Überleben.</p>
<p><strong>9. Was denkst du über die Person, die dich getaggt hat?</strong><br />
Person? Getaggt? Ich klaue Stöckchen und lasse mir keine Etiketten irgendwo hinnageln.</p>
<p><strong>10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo in der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?</strong><br />
Überall, wo man nicht hungert, nicht vereinsamt und nicht friert. Also wohl nicht auf der Erde.</p>
<p><strong>11. Lieblingsfarbe?<br /></strong>Bunt. Oder auch mal wieder ein intensives Mausgrau.</p>
<p><strong>12. Wenn du für die nächsten Stunden irgendwo auf der Welt sein könntest, wo wärst du gerne?</strong><br />
Auf Tonga.</p>
<p><strong>13. Mit welchem Kompliment kann man dir eine richtige Freude machen?</strong><br />
Mit keinem. Komplimente sind wie Falschgeld und machen immer den ärmer, der sie empfängt.</p>
<p><strong>14. Wen würdest du gerne mal treffen?</strong><br />
Jeden Tag ein paar Leute mehr. Und zwar so, dass sie auch liegenbleiben und nicht mehr aufstehen.</p>
<p><strong>15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?</strong><br />
Ich habe keinen Kleiderschrank. Und meine liebsten Kleidungsstücke sind jene, die ich so gern getragen habe, dass sie inzwischen ziemlich zerschlissen sind.</p>
<p><strong>16. Was ist dein Traumjob?</strong><br />
Biologe, der entweder seine Zeit mit der Beobachtung von Faultieren oder vergleichbar aufregenden Lebensgemeinschaften verbringt.</p>
<p><strong>17. Welche sind deine Lieblingsbands?</strong><br />
Eigentlich immer noch die gleichen, nur dass sie teilweise neue Namen bekommen haben. Pink Floyd aber nicht, auch All My Faith Lost heißt noch wie vorher.</p>
<p><strong>18. Drei Dinge, die dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern:</strong><br />
Ein Gewehr, Munition und ein Ziel.</p>
<p><strong>19. Was ist deine Lieblingsgroßstadt?</strong><br />
Jede, die in ruhige, friedliche Trümmer gefallen und Geschichte geworden ist.</p>
<p><strong>20. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?</strong><br />
Immer noch &#8222;Ocean Sea&#8220; von All My Faith Lost.</p>
<p><strong>21. Welche Konzerte oder Festivals hast du schon besucht?</strong><br />
Puh, das sind eine Menge, wenn auch alles eine Weile her ist. Anne Clark, Jethro Tull, Umbra Et Imago, Bottom 12, Qntal, Sisters Of Mercy (nicht empfehlenswert!), Wolfsheim, Suicide Commando, Welle Erdball, Suicide On Saturday, Herbstschmerz, Das Moderne Leben, Kamerun News, Kirlian Camera, Apokalyptica, V-Lenz (für einen Lacher gut!), Deine Lakaien, Die Fanatastischen Vier (Ja, echt!), Guano Apes (als sie sich noch in Hannover in Kellern die Finger blutig gespielt haben), gWem, Seven, Heino (ich war klein und konnte mich nicht wehren!), Unheilig (WTF?!), De/Vision, &#8230; (Liste erstmal abgebrochen, sonst werde ich heute nicht mehr fertig.)</p>
<p><strong>22. Was hast du gerade an?</strong><br />
Eine Unterhose, getragen duftend, ein Unterhemd, frisch duftend, eine Jeans in schmutzgrau verfärbtem Blau, ein graues T-Shirt und ein Gesicht.</p>
<p><strong>23. Was ist dein Lieblingsbuch?</strong><br />
Das Buch mit lauter leeren Seiten, das jeder in seinem Leben vollschreiben sollte.</p>
<p><strong>24. Mein Mittagessen?</strong><br />
Das Würstchen und das Toastbrot vom Schnorren.</p>
<p><strong>25. Wann hast du heute Feierabend?</strong><br />
Ich habe immer Feierabend. Und. Ich habe nie Feierabend.</p>
<p><strong>26. Was ist deine Lieblings-Anime-Serie?</strong><br />
Was? Ich glotze nicht.</p>
<p><strong>27. Prinz oder Vampir?</strong><br />
Zeckenzüchter.</p>
<p><strong>28. Was würdest du mit dem Werfer des Stöckchens gern mal unternehmen?</strong><br />
Das Stöckchen hat zwar niemand geworfen, aber mit dieser roten Socke, wo ich es ausgebuddelt habe, würde ich zu gern ausprobieren, wie lange es wohl dauert, bis die Revolution ihre Kinder frisst.</p>
<p><strong>29. Hast du ein Vorbild? Wenn ja, wen?</strong><br />
Klar, ich habe ganz viele Vorbilder. Jeden Deserteur, jeden Fliehenden, jeden Vorübergehenden, jeden Nichtstumpfen, jeden Feigling (der eingesehen hat, wie dumm die so genannte &#8222;Tapferkeit&#8220; ist und lieber Heckenschütze wird), jeden Doppeldenker, jeden fröhlichen Tänzer auf den Trümmern des Terrors.</p>
<p><strong>30. Welche bahnbrechende Erfindung würdest Du umsetzen, wenn Du es könntest?</strong><br />
Den Reset-Knopf für die menschliche Zivilisation.</p>
<p><strong>31. Bekloppteste Zitat der letzten Wochen</strong><br />
Aus einer Mail: &#8222;<em>Sehr geehrter Herr Schwerdtfeger, ich würde Ihnen gern ein Angebot für Textlinkwerbung auf <a href="http://blah.tamagothi.de/">blah.tamagothi.de</a> unterbreiten. Ist dies prinzipiell möglich? Sind Sie da der richtige Ansprechpartner für mich?</em>&#8220; &#8212; das ist doch wirklich bekloppt. Den Namen und die Mailadresse kann der Absender nur haben, weil er einen Blick in das <a href="http://blah.tamagothi.de/impressum/">dortige Impressum</a> geworfen hat. Allein deshalb sollte der Mensch doch wissen, dass ich der &#8222;richtige Ansprechpartner&#8220; bin. Denn muss er aber auch wissen, dass ich ein obdachloser Bettler bin, und er sollte doch eigentlich auch bemerkt haben, dass ich nicht komplett dumm bin. Zumindest nicht so dumm, dass ich nicht wüsste, wie man sich ein bisschen Reklame in das Blog pflastert, um damit ein paar Klickercents zu machen. Auf die Idee, dass der Verzicht auf Reklame eine völlig <a href="http://tamagothi.wordpress.com/2007/01/11/warum-es-hier-keine-werbung-gibt/">bewusste Entscheidung</a> von mir ist, kommt man eigentlich durch bloßes Hinschauen von allein. Etwas in dieser Richtung hat der Allvermarkter mit seinem Wunsch manipulierter Suchmaschinen wohl auch gespürt, aber leider hat er nicht so viel Anstand gehabt, mich mit einer derartigen Anfrage einfach in Ruhe zu lassen, und so fragt er mich denn in scheinbarer Zurückhaltung, ob ich der &#8222;richtige Ansprechpartner&#8220; wäre. Das ist schon ziemlich gnadenlos und der bis jetzt gröbste Dummfug in der Leserpost dieses Jahres.</p>
<p><strong>32. Was möchtest du mal wieder tun?<br /></strong>Schlammbaden.</p>
<p><strong>Und nun die Tags:</strong><br />
Nee, ich hefte niemandem Etiketten dran. Wer es will, der grabe es sich aus und habe seinen Spaß damit. Ich habe ja noch nicht einmal eine Frage gefunden, die ich nicht mag.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Petition gegen Internet-Zensur</title>
		<link>http://blogstock.wordpress.com/2009/05/05/petition-gegen-internet-zensur/</link>
		<comments>http://blogstock.wordpress.com/2009/05/05/petition-gegen-internet-zensur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 00:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>124c41</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogstock.wordpress.com/2009/05/05/petition-gegen-internet-zensur/</guid>
		<description><![CDATA[
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren &#38; von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig &#38; unkontrollierbar, da die &#8222;Sperrlisten&#8220; weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=114&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote>
<p>Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren &amp; von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig &amp; unkontrollierbar, da die &#8222;Sperrlisten&#8220; weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.</p>
<p>Begründung: Das vornehmliche Ziel &#8212; Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.</p>
</blockquote>
<p><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Zur Unterzeichnung der Online-Petition</a> (mit integriertem Datenstriptease).</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/blogstock.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/blogstock.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/blogstock.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/blogstock.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/blogstock.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/blogstock.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/blogstock.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/blogstock.wordpress.com/114/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/blogstock.wordpress.com/114/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/blogstock.wordpress.com/114/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=114&subd=blogstock&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogstock.wordpress.com/2009/05/05/petition-gegen-internet-zensur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
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			<media:title type="html">124c41</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Stöckchen gemopst</title>
		<link>http://blogstock.wordpress.com/2009/04/19/stockchen-gemopst/</link>
		<comments>http://blogstock.wordpress.com/2009/04/19/stockchen-gemopst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 01:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>124c41</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogstock.wordpress.com/2009/04/19/stockchen-gemopst/</guid>
		<description><![CDATA[Wer ein Stöckchen einfach so mopst, darf sich nicht wundern, wenn es ihn gleich wieder gezogen wird&#8230;
1. Wo wärst Du gerade gern für einen Tag?
Überall, wo der Wert eines Menschen nicht nach seiner wirtschaftlichen Verwertbarkeit bemessen wird.
2. Welches Gericht isst Du gerade am liebsten?
Pellkartoffel mit einem Stück Butter.
3. Welches Lied, welche CD, hörst Du im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=113&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wer <a href="http://ichtrojowianie.blogspot.com/2009/04/stockchen-gemopst.html">ein Stöckchen einfach so mopst</a>, darf sich nicht wundern, wenn es ihn gleich wieder gezogen wird&#8230;</p>
<p>1. Wo wärst Du gerade gern für einen Tag?<br />
Überall, wo der Wert eines Menschen nicht nach seiner wirtschaftlichen Verwertbarkeit bemessen wird.</p>
<p>2. Welches Gericht isst Du gerade am liebsten?<br />
Pellkartoffel mit einem Stück Butter.</p>
<p>3. Welches Lied, welche CD, hörst Du im Moment sehr häufig?<br />
Eine Zusammenstellung &#8222;beswingter&#8220; Musik aus meiner Jugend.</p>
<p>4. Welche Sendung im TV möchtest Du momentan nicht missen?<br />
Das Testbild. Es wird aber leider nicht mehr gesendet.</p>
<p>5. Welchen Lieblingswein hast Du gerade?<br />
Wasser.</p>
<p>6. Hast Du eine Lieblingsüßigkeit?<br />
Lakritz.</p>
<p>7. Welches Lebensmittel kaufst Du fast täglich?<br />
Gar keins. Aber ich gehe fast jeden Werktag auf einen Hinterhof, in dem eine Mülltonne steht, in der eine Bäckerei das verklappt, was sie den Menschen nicht einfach schenken mag. Früher sah man dort nur meinesgleichen, aber inzwischen sind dort auch immer mehr Rentner und Studenten anzutreffen, die sich ihr Brot und manchmal etwas angetrocknetes Gebäck aus dem Müll ziehen müssen.</p>
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		<title>Vollende den Satz</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 01:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>124c41</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Huch, was für eine Seltenheit, dass man beim Frank Helmschrott über ein Stöckchen stolpert. Das muss ich doch gleich einstecken, um es hier zu vergraben&#8230;
Vollende den Satz
Das Leben ist&#8230;
in seinen Erscheinungsformen plump und organisch.
Sterben müssen heißt&#8230; das plumpe und organische Leben würdigen sollen.
Menschen können&#8230;einem ganz schön auf den Senkel gehen.
Menschen sollten&#8230;regelmäßig Bandaufnahmen ihres eigenen Geschwätzes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=blogstock.wordpress.com&blog=1296305&post=112&subd=blogstock&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Huch, was für eine Seltenheit, <a href="http://helmschrott.de/blog/stoeckchen-vollende-den-satz/">dass man beim Frank Helmschrott über ein Stöckchen stolpert</a>. Das muss ich doch gleich einstecken, um es hier zu vergraben&#8230;</p>
<p><strong>Vollende den Satz</strong></p>
<p><strong>Das Leben ist&#8230;</strong><br />
in seinen Erscheinungsformen plump und organisch.</p>
<p><strong>Sterben müssen heißt&#8230;<br /></strong> das plumpe und organische Leben würdigen sollen.</p>
<p><strong>Menschen können&#8230;<br /></strong>einem ganz schön auf den Senkel gehen.</p>
<p><strong>Menschen sollten&#8230;<br /></strong>regelmäßig Bandaufnahmen ihres eigenen Geschwätzes hören.</p>
<p><strong>Die Welt braucht&#8230;<br /></strong>mehr Wärme.</p>
<p><strong>Das Wichtige im Leben ist&#8230;<br /></strong>sich niemals von der Angst beherrschen zu lassen und niemals den Humor zu verlieren.</p>
<p><strong>Unwichtig ist&#8230;<br /></strong>fast alles, was man im Affekt wichtig nimmt.</p>
<p><strong>Vergangenheit ist&#8230;<br /></strong>der Stempel, der der Gegenwart aufgedrückt ist, hart und faktisch und unerbittlich.</p>
<p><strong>Zukunft bedeutet&#8230;<br /></strong>für den Gegenwärtigen und Vorübergehenden nichts.</p>
<p><strong>Zeit ist&#8230;<br /></strong>etwas, das durch das Tragen von Uhren und das ständige Reden von Terminen aufgegessen wird.</p>
<p><strong>Liebe ist&#8230;<br /></strong>ein Wort, das beim Sprechen auf den Boden, in den Dreck fällt; ein emotionales Falschgeld, trefflich zum Bewerben von Eisherzen und Herzdosen geeignet; etwas, das ich niemals einem geschätzten Gefährten gegenüber in den Mund zu nehmen wagte.</p>
<p><strong>Freunde haben ist&#8230;<br /></strong>ein verbreiteter Mangel unter den Menschen.</p>
<p><strong>Glück ist&#8230;<br /></strong>trotz allem Lebensschaden zu wissen, das alles Existierende in reiner Lust erscheint.</p>
<p><strong>Gefühle sind&#8230;<br /></strong>ein Sandkasten für jene, die in der Psyche der Menschen herumspielen.</p>
<p><strong>Konflikte bedeuten&#8230;<br /></strong>sinnlosen Kampf.</p>
<p><strong>Hoffnung ist&#8230;<br /></strong>vollständig aufzugeben!</p>
<p><strong>Glauben können ist&#8230;<br /></strong>für den Verblendeten nichts anderes als Hoffen, für den Wissenden nichts anderes als Wissen.</p>
<p><strong>Träume sind&#8230;<br /></strong>eine psychische Reaktion, mit der der Schlafzustand aufrecht erhalten werden soll.</p>
<p><strong>Visionen sind&#8230;<br /></strong>eine psychische Reaktion, mit der die Aufmerksamkeit von der gebieterischen Wirklichkeit abgezogen werden soll.</p>
<p><strong>Veränderung bedeutet&#8230;<br /></strong>nichts, denn es gibt keine Veränderung und es gibt nur Veränderung.</p>
<p><strong>Stagnation bedeutet&#8230;<br /></strong>nichts, denn es gibt keine Stagnation und nur Stagnation.</p>
<p><strong>Ich brauche&#8230;<br /></strong>ausreichend Worte, um niemals unbewaffnet im gleißenden Wahn des gegenwärtigen gesellschaftlichen Prozesses zu stehen.</p>
<p><strong>Angst habe ich vor&#8230;<br /></strong>diesen Menschen, die jeden Frieden hassen; die jede Psyche eines Mitmenschen wie mit einer Abtastnadel untersuchen, nur um die schmerzen Stellen zu finden und bei Bedarf zu nutzen; die wie Vampire sind, selbst nichts hervorbringen und nur von der psychischen Energie ihrer Mitmenschen leben und jeder Seele jede Kraft rauben können.</p>
<p><strong>Mut bedeutet&#8230;<br /></strong>sein eigenes Erkennen zu überprüfen und bei erfolgreicher Prüfung danach zu handeln, auch wenn die ganze Welt zu widersprechen scheint.</p>
<p><strong>Das Allerschwerste ist&#8230;<br /></strong>besonnen und ruhig zu bleiben, wenn die Forderung nach einem immer weiter beschleunigten Leben an einen herangetragen wird.</p>
<p><strong>Es ist so leicht&#8230;<br /></strong>zu vergessen.</p>
<p><strong>Verlieren bedeutet&#8230;<br /></strong>etwas nicht mehr zu haben und sich mit dieser grimmigen Tatsache abfinden zu müssen.</p>
<p><strong>Gewinnen heißt&#8230;<br /></strong>zu erkennen, was heiter und kampflos vor einem liegt.</p>
<p><strong>Perfekt sein bedeutet&#8230;<br /></strong>tot zu sein.</p>
<p><strong>Versagen bedeutet&#8230;<br /></strong>seine Ansprüche und Pläne nicht an den Tatsachen des eigenen Seins ausgerichtet zu haben.</p>
<p><strong>Verlust ist&#8230;<br /></strong>ein zum Substantiv gewordenes Verlieren, das aber keine weitere Substanz hat.</p>
<p><strong>Schmerz ist&#8230;<br /></strong>der Hinweis, dass etwas nicht stimmt.</p>
<p><strong>Arbeiten bedeutet&#8230;<br /></strong>arm und abhängig zu sein.</p>
<p><strong>Geld bedeutet&#8230;<br /></strong>dass man Menschen und Dinge kaufen kann.</p>
<p><strong>Leistung ist&#8230;<br /></strong>eine Forderung, dass man mit seiner Mühe die Bedürfnisse anderer Menschen möglichst zuverlässig und kalkulierbar erfüllen soll, deshalb auch die sprachliche Anleihe aus der Physik.</p>
<p><strong>Stärke ist&#8230;<br /></strong>ein genaues Wissen um das, was man kann und ein genaues Wissen um das, was man nicht kann.</p>
<p><strong>Phantasie kann&#8230;<br /></strong>in den Irrsinn treiben, wenn sie als Ersatzwelt und Ersatzleben in Anspruch genommen wird.</p>
<p><strong>Kreativität ist&#8230;<br /></strong>das, was entsteht, wenn man die Welt nicht einfach hinnimmt und konsumiert, sondern mit seinen Möglichkeiten zu gestalten versucht.</p>
<p><strong>Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen&#8230;<br /></strong>haben den Beruf als Mensch verfehlt und sollten besser Gott werden &#8212; und zwar nach Möglichkeit in einem komplett eigenen Universum.</p>
<p><strong>Gesundheit für meine Lieben&#8230;<br /></strong>gibt es nicht, da die Armut keine Gesundheit kennt.</p>
<p><strong>Gerechtigkeit&#8230;<br /></strong>ist das, was durch das Recht verhindert werden soll.</p>
<p><strong>(Noch) Unerreichbares&#8230;<br /></strong>kann erreichbar werden, wenn man heiter seines Weges als Vorübergehender zieht.</p>
<p><strong>Mein Gefühlsleben&#8230;<br /></strong>ist ein trüber Novembertag.</p>
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